Zerbrochene Partnerschaft: Warum Valeryia Yaskevich ihre frühe Musik löscht
Zerbrochene Partnerschaft: Warum Valeryia Yaskevich ihre frühe Musik löscht
Ein öffentlicher Streit ist zwischen der Musikerin Valeryia Yaskevich und ihrer ehemaligen Managerin Hanna Navitskaya ausgebrochen. Im Mittelpunkt des Konflikts steht ihre jahrelange Zusammenarbeit, die begann, als Yaskevich erst 17 Jahre alt war. Beide haben inzwischen widersprüchliche Darstellungen ihrer beruflichen Beziehung und deren Scheitern veröffentlicht.
Navitskaya reagierte kürzlich mit einem Video auf Yaskevichs Vorwürfe und schildert darin ihre Version der Ereignisse. Der Streit hat dazu geführt, dass Yaskevichs frühe Musik entfernt wurde, und wirft Fragen über ihre ehemalige Partnerschaft auf.
Yaskevich und Navitskaya lernten sich 2016 kennen, als die junge Künstlerin noch minderjährig war. Navitskaya half ihr, sich an der Universität einzuschreiben, und übernahm bald die Rolle der Managerin – von Fotoshootings bis zu Konzerttourneen. Mit der Zeit wurde sie Yaskevichs engste Vertraute und finanzierte den gesamten Prozess der Veröffentlichung von Tracks und Videos: Produktion, Promotion und Logistik bis 2019.
Navitskaya investierte über 20.000 Dollar aus eigener Tasche in das Projekt, bevor es profitabel wurde. Zudem schlug sie vor, die Urheberrechte an ihren gemeinsamen Songs anzumelden und die Streaming-Einnahmen hälftig zu teilen. Yaskevich lehnte dieses Arrangement später ab – ebenso wie Navitskayas Vorschlag einer professionellen Mediation und eines vertraglichen Rahmens.
Der Krieg in der Ukraine 2022 markierte einen Wendepunkt. Zwar arbeiteten die beiden weiterhin zusammen, doch ihre Kooperation ließ allmählich nach. Yaskevich warf Navitskaya schließlich vor, sie ausgenutzt zu haben, und bezeichnete die Erzählung vom "Aufstieg vom Tellerwäscher zur Millionärin" als irreführend. Sie argumentierte, sie habe bereits vor der Partnerschaft eine starke Online-Präsenz aufgebaut.
Ende 2025 spitzte sich der Konflikt zu, als Yaskevich eine Änderung der Arbeitsbedingungen vorschlug. Der Streit gipfelte darin, dass sie ankündigte, alle vor 2024 aufgenommenen Tracks zu löschen – und damit ihr gemeinsames Werk effektiv auszulöschen würde. Öffentliche Unterlagen, die die finanzielle oder organisatorische Entwicklung ihrer Zusammenarbeit von 2016 bis 2025 dokumentieren, existieren nicht.
Der Streit hat dazu geführt, dass Yaskevichs frühe Musik nicht mehr verfügbar ist, während beide Seiten an ihren Standpunkten festhalten. Navitskaya betont, sie habe in gutem Glauben gehandelt und das Projekt jahrelang unterstützt und finanziert. Yaskevich hingegen hat die Verbindungen gekappt, ihre früheren Werke entfernt und geht nun ihren Weg allein.
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