Daniela Cavallo kämpft um ihre Führungsrolle beim Volkswagen-Betriebsrat in Wolfsburg
Die mächtigste Frau bei Volkswagen: Wer ist Daniela Cavallo? - Daniela Cavallo kämpft um ihre Führungsrolle beim Volkswagen-Betriebsrat in Wolfsburg
Heute finden die Wahlen zum Betriebsrat des Volkswagen-Werks in Wolfsburg statt, bei denen Daniela Cavallo ihre Führungsposition verteidigen will. Die Abstimmung erfolgt nach fünf Jahren an der Spitze, in denen sie Europas größten Automobilhersteller durch zahlreiche Krisen steuerte. Diesmal konkurrieren sechs Kandidatenlisten und ein Unabhängiger um die 67 zu vergebenden Sitze.
Cavallo gewann ihren Posten erstmals 2019 und sicherte sich 2022 auf der Liste der IG Metall mit 85,5 Prozent der Stimmen eine überzeugende Bestätigung. Als Tochter eines Gastarbeiters in Wolfsburg geboren und aufgewachsen, beschreibt sie ihre Karriere als persönliche Erfolgsgeschichte der Integration. Als eine der wenigen Frauen an der Spitze eines großen europäischen Betriebsrats ist ihr auch bewusst, dass die Gleichberechtigung in der Branche weiterhin eine Herausforderung bleibt.
In jüngsten Verhandlungen trieb sie einen umfassenden Umstrukturierungsplan voran, der bis 2030 den Abbau von 35,000 Stellen in Deutschland vorsieht – ohne jedoch Werksschließungen oder betriebsbedingte Kündigungen zu vereinbaren. Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall, lobte Cavallos strategisches Vorgehen und ihren Einsatz für die Zukunftssicherung der Belegschaft. Olaf Lies, der sozialdemokratische Ministerpräsident Niedersachsens, bezeichnete sie als klare und entschlossene Führungspersönlichkeit, die sich mit Fachwissen und Überzeugung für die Interessen der Beschäftigten einsetze.
Die Produktion im Wolfsburg-Werk steht vor Herausforderungen: Die Fertigung des Golf ist seit 2022 um 15 bis 20 Prozent zurückgegangen, bedingt durch Modellwechsel und Lieferkettenprobleme. Dagegen verlaufen die Produktion des Tiguan sowie der Elektromodelle ID.4 und ID.5 stabil oder sogar steigend. Die aktuelle Golf-Generation mit Verbrennungsmotor wird Ende 2027 auslaufen, doch Volkswagen plant, bis zum Ende des Jahrzehnts den rein elektrischen Golf 9 auf den Markt zu bringen. Ab 2026 sollen am Standort zudem die nächste Generation des Tiguan sowie des Audi Q6 e-tron vom Band rollen.
Die Wahlergebnisse werden entscheiden, ob Cavallo ihre Rolle als lokale Betriebsratsvorsitzende sowie als Leiterin des Konzern- und Gesamtbetriebsrats fortsetzt. Ihre Führung fällt in eine entscheidende Phase, in der Volkswagen den Wandel vom Verbrennungsmotor zur E-Mobilität vollzieht – begleitet von einem Personalabbau. Das Ergebnis wird die Ausrichtung des Werks prägen, das sich in den kommenden Jahren auf neue Modelle und Produktionsumstellungen vorbereitet.
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