Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum Fans trotzdem nicht leer ausgehen

Moritz Fischer
Moritz Fischer
2 Min.
Ein Plakat für das Bayerische Bierfest in München, Deutschland, das ein Gesicht mit einer Krone darauf zeigt, umgeben von Text.Moritz Fischer

Keine öffentliche Übertragung der WM in Bayerns größten Städten - Bayerns Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum Fans trotzdem nicht leer ausgehen

Bayerns fünf größte Städte verzichten auf offizielle Public-Viewing-Zonen für die WM 2026

Die Entscheidung folgt einem Trend nachlassenden Interesses an öffentlichen Übertragungen – besonders bei Turnieren, die im Ausland stattfinden. Stattdessen werden lokale Biergärten und Restaurants zu den bevorzugten Treffpunkten für Fans, die gemeinsam Spiele verfolgen möchten.

Der Rückgang der offiziellen Fanmeilen ist schleichend verlaufen. Münchens letzte große öffentliche Übertragung eines internationalen Turniers im Ausland fand 2016 statt. Seither versammeln sich immer weniger Menschen in den ausgewiesenen Bereichen und ziehen stattdessen die entspannte Atmosphäre der Biergärten vor.

Für die WM 2026 kommen in Bayern zusätzliche Herausforderungen hinzu. Da die Spiele in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen werden, sorgen die Zeitverschiebungen für spätabendliche Anpfiffzeiten – was öffentliche Übertragungen erschwert. Allein das Eröffnungsspiel ist für 22:00 Uhr Ortszeit angesetzt, was Bedenken wegen Lärmbelästigung und öffentlicher Ordnung aufwirft.

In Regensburg haben zwei Gaststätten die Genehmigung beantragt, WM-Spiele zu zeigen, doch eine Bewilligung steht noch aus. Die Behörden müssen die späten Spielzeiten gegen Lärmschutzvorschriften abwägen. Städte wie München, Nürnberg, Augsburg und Ingolstadt haben unterdessen bereits beschlossen, 2026 auf offizielle Fanmeilen zu verzichten.

Trotz dieser Entwicklung betonen Verantwortliche, dass bei Heimturnieren weiterhin Public-Viewing-Zonen eingerichtet werden. Bei einer Europameisterschaft oder WM in Deutschland gäbe es demnach wieder großflächige öffentliche Übertragungen.

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt und umfasst 48 Mannschaften in Nordamerika. Ohne offizielle Fanmeilen in Bayerns Metropolen werden Fans auf Biergärten und Lokale angewiesen sein, die sich die Übertragungsrechte sichern. Die Entscheidung spiegelt sowohl logistische Hürden wider als auch einen generellen Rückgang des Interesses an organisierten Public-Viewing-Veranstaltungen für Turniere im Ausland.

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