VfB Stuttgart rettet 3:3 gegen Heidenheim – doch Schiedsrichter-Entscheidungen überschatten den Kampf um die Champions League

Emma Kraus
Emma Kraus
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Ein Fußballspieler liegt neben einem Schiedsrichter auf dem Boden, umgeben von drei stehenden Personen auf einem Rasenfeld, wobei eine zentrale Figur mit entschlossener Miene und ausgestreckten Armen zu sehen ist.Emma Kraus

VfB Stuttgart rettet 3:3 gegen Heidenheim – doch Schiedsrichter-Entscheidungen überschatten den Kampf um die Champions League

VfB Stuttgart erkämpft spektakuläres 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim – und hält sich damit die Champions League heute offen

In einem hart umkämpften Spiel sicherte sich der VfB Stuttgart ein dramatisches 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim. Das Ergebnis hält die Hoffnungen auf die Champions League tabelle am Leben, doch die Partie stand im Schatten mehrerer umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen. Trainer Sebastian Hoeneß bezeichnete die Begegnung später als "höchst umstritten" – vor allem wegen zentraler Entscheidungen, die zuungunsten seiner Mannschaft ausfielen.

Die Stuttgarter begannen stark und gingen früh in Führung. Doch Heidenheim kämpfte sich zurück und überholte die Gastgeber im Verlauf der Partie gleich zweimal. Erst in der Schlussphase rettete Deniz Undav mit dem spätem Ausgleich den Punkt für den VfB, sodass es am Ende beim Unentschieden blieb.

Die Frustration im Stuttgarter Lager wuchs zusehends, da mehrere Schiedsrichterentscheidungen für Kritik sorgten. Besonders ein in der 30. Minute gepfiffener Elfmeter für Heidenheim brachte Hoeneß in Rage – er bestand darauf, dass es "niemals" hätte gegeben dürfen. Zudem warf er dem VAR vor, in einer anderen Szene zu weit gegangen zu sein und damit dem Gegner einen ungerechtfertigten Vorteil verschafft zu haben.

Die Spannungen hielten an, als Ermedin Demirovićs Tor nach einer VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkannt wurde. Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus und verstärkte bei Stuttgart das Gefühl, benachteiligt worden zu sein. Hoeneß hinterfragte später auch die Spielentwicklung vor Heidenheims zweitem Treffer und behauptete, ein VfB-Verteidiger sei im Mittelfeld gefoult worden, bevor der Angriff entstand.

Nach dem Abpfiff war Hoeneß in ein Gespräch mit Schiedsrichter Sascha Stegemann vertieft zu sehen. Auf Nachfrage zu den Inhalten des Austauschs verhielt er sich jedoch bedeckt. Das Spiel reiht sich damit in eine Serie ein: Auch in früheren Partien mit Stuttgarter Beteiligung hatte Stegemann bereits umstrittene VAR-Eingriffe zu verantworten, darunter annullierte Tore und Elfmeter.

Das Remis hält den VfB weiterhin im Rennen um einen Champions League spiele-Platz. Doch die Partie wird vor allem wegen der hitzigen Debatten um die Schiedsrichterleistungen in Erinnerung bleiben. Hoeneß' Aussagen nach dem Spiel unterstreichen die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der Einheitlichkeit von VAR-Entscheidungen – besonders in Spielen mit hoher Brisanz.

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