06 May 2026, 06:21

Berliner Ensemble setzt auf 16 Uraufführungen und mehr Vorstellungen in der neuen Spielzeit

Außenansicht des Lincoln Theaters in Berlin mit Glasfenstern und -türen sowie einer Tafel und einer belebten Stadtlandschaft im Inneren.

Berliner Ensemble setzt auf 16 Uraufführungen und mehr Vorstellungen in der neuen Spielzeit

Berliner Ensemble präsentiert Programm für die kommende Spielzeit – mit 16 Uraufführungen und deutlich mehr Vorstellungen

Das Berliner Ensemble hat seine Pläne für die anstehende Saison vorgestellt, die 16 Premieren und eine deutliche Ausweitung des Spielplans umfasst. Das Theater, eine Säule der Berliner Kulturlandschaft, reagiert damit auf Haushaltszwänge – indem es sein Angebot ausbaut. Im vergangenen Jahr besuchten fast 230.000 Zuschauer die Vorstellungen, 40.000 mehr als in der Vorsaison.

Den Auftakt macht Der gestrige Schnee, der morgige Schnee von Peter Handke. Zu den Highlights zählt die Inszenierung von Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder unter der Regie von Ulrich Rasche, ein Klassiker des deutschen Theaters. Zudem bringt Frank Castorf Klaus Manns Roman Mephisto auf die Bühne.

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Um mehr Aufführungen unterzubringen, führt das Haus nun auch sonntagnachmittags Vorstellungen ein. Die letzten Proben wurden zu öffentlichen Generalproben umgestaltet, die dem Publikum einen frühen Einblick in neue Produktionen ermöglichen. Mit Sorry, kein Foto für dich wirft Fritzi Wartenberg einen kritischen Blick auf die Welt der Model-Castingshows und bereichert das Programm um eine zeitgenössische Note.

Berlins blühende Kulturszene zieht weiterhin Touristen an und steigert die Besucherzahlen. Die erweiterte Spielzeit fällt zudem in die Zeit vor den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im September.

Mit 16 Premieren und mehr Vorstellungen denn je passt sich das Berliner Ensemble finanziellen Herausforderungen an, ohne an Strahlkraft einzubüßen. Die Ausweitung des Programms folgt auf den Besucherrekord des Vorjahres und unterstreicht die zentrale Rolle des Theaters im Berliner Kulturleben.

Quelle