26 March 2026, 12:17

15-Jähriger in Mühlheim am Main nach Pfefferspray-Attacke beraubt und verletzt

Goldenes Polizeidienstabzeichen mit 'Metropolitan Police Captain' eingraviert, mittig auf weißem Hintergrund.

15-Jähriger in Mühlheim am Main nach Pfefferspray-Attacke beraubt und verletzt

15-Jähriger in Mühlheim am Main angegriffen und verletzt

Am Abend des Mittwoch, 25. März 2026, wurde ein 15-jähriger Junge in Mühlheim am Main Opfer eines Angriffs und verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Bürgerpark, wo zwei Tatverdächtige das Opfer bedrängten, bevor sie mit einem Moped flüchteten. Die Polizei konnte die Angreifer inzwischen identifizieren und sicherte wichtige Beweismittel, darunter eine Signalpistole.

Der Überfall begann, als der 15-Jährige laut Angaben mit Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wurde. Er floh daraufhin in ein nahegelegenes Jugendzentrum, um sich die Augen auszuwaschen, und ließ dabei seine Sporttasche zurück. Die beiden Verdächtigen – 18 und 20 Jahre alt – nahmen die Tasche an sich und entkamen mit einem nicht versicherten Moped, das von dem 20-Jährigen gesteuert wurde, der keinen gültigen Führerschein besaß.

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Ein Notruf alarmierte die Polizei, wobei von einer Schussabgabe und der Bitte um medizinische Hilfe berichtet wurde. Der Junge erhielt eine erste Behandlung seiner Verletzungen. Unterdessen konnten die Ermittler die Tatverdächtigen durch erste Befragungen schnell ausfindig machen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 20-Jährigen beschlagnahmten Beamte eine Signalpistole. Der Verdächtige stellte sich später freiwillig auf einer Polizeidienststelle für eine Gegenüberstellung zur Verfügung. Die gestohlene Sporttasche wurde schließlich gefunden und dem Opfer zurückgegeben. Eine großangelegte Fahndung nach den Tätern war nicht nötig, da ihre Identität bereits bekannt war. Stattdessen rief die Polizei Zeugen auf, sich unter der Nummer 06108 6000-0 zu melden.

Die Ermittlungen kommen mit der Sicherstellung von Beweismitteln und der Identifizierung beider Verdächtigen voran. Die gestohlenen Sachen des Opfers wurden zurückerstattet, und über den ursprünglichen Zeugenaufruf hinaus gab es keine weiteren öffentlichen Appelle. Der Fall wird weiterhin von den lokalen Behörden aktiv geprüft.

Quelle