Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen soziale Spaltung
Theo KönigWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen verschärfen soziale Spaltung
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit
Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, bezeichnet die Lage als „soziale Bruchlinie“ und fordert die Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf. Die langsame Bautätigkeit kritisierte sie scharf: Die Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen nannte sie „beschämend“. Die bisherigen Anstrengungen reichten bei Weitem nicht aus, um den Mangel zu beheben. Die von Bundesbauministerin Verena Hubertz vorgeschlagenen Maßnahmen wies Lay als unzureichend zurück.
Um die Krise zu bewältigen, plädiert Lay für ein groß angelegtes Investitionsprogramm mit Fokus auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau. Sie bestehe auf der sofortigen Freigabe der zugesagten Fördergelder für gemeinnützige Träger. Zudem betonte sie die Notwendigkeit, dass der Staat selbst bezahlbaren Wohnraum schaffe.
Lay unterstrich, dass sozialer Wohnungsbau, kommunale Projekte und Genossenschaftswohnungen Priorität haben müssten. Ohne rasches Eingreifen werde sich die Wohnungslücke weiter vergrößern – mit gravierenden Folgen für die soziale Ungleichheit im Land.
Die Forderungen der Linken umfassen eine beschleunigte Auszahlung von Fördermitteln, eine bundesweite Bauoffensive und den Ausbau des gemeinnützigen Wohnungsbaus. Lays Warnungen verdeutlichen das Ausmaß der Herausforderung: 1,4 Millionen Wohnungen fehlen noch, um die Nachfrage zu decken. Die Regierung steht nun unter Druck, zu handeln, bevor sich die Krise weiter verschärft.






