03 April 2026, 12:22

WM-Feiern bis in die Nacht: Deutschland lockert Lärmschutz für Public Viewings

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem Stadion mit Zelten und Absperrungen und wartet auf das WM-Event 2014.

WM-Feiern bis in die Nacht: Deutschland lockert Lärmschutz für Public Viewings

Deutschlands WM-Kampagne: Längeres Feiern dank gelockerter Lärmschutzregeln

Die bevorstehende Weltmeisterschaft wird in Deutschland für ausgedehnte Abendfeiern sorgen, nachdem die Bundesregierung die nächtlichen Lärmbeschränkungen vorübergehend gelockert hat. Vom 11. Juni bis zum 19. Juli gelten die Ruhezeiten ab 22 Uhr nicht mehr in vollem Umfang, sodass Städte öffentliche Übertragungen bis spät in die Nacht veranstalten können. Viele Spiele – darunter zwei Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft – beginnen erst um 22 Uhr Ortszeit.

Die temporäre Regelung gibt den lokalen Behörden mehr Spielraum, um Public Viewings auch während der üblichen Ruhephasen zu genehmigen. Dennoch müssen die Städte die Fußballbegeisterung mit dem Lärmschutz in Einklang bringen und nach Möglichkeit die nächtliche Ruhe wahren.

In diesem Jahr findet eine ungewöhnlich hohe Zahl an WM-Spielen außerhalb der Tagesstunden statt. Anpfiffzeiten um 21 Uhr, 22 Uhr, Mitternacht und sogar um 3 Uhr morgens bedeuten, dass viele Partien erst spät in der Nacht übertragen werden. Trotz der gelockerten Vorschriften sind in zentralen Orten wie dem Braunschweiger Martinikirche-Vorplatz, dem Schlossplatz oder der Eisbahn in Salzgitter keine großen Public-Viewing-Veranstaltungen geplant.

Einige Locations nutzen die Gelegenheit jedoch aktiv: Die Schön & Fröhlich-Filiale in Braunschweig zeigt die Gruppenspiele der deutschen Mannschaft und bietet Platz für über tausend Fans. Der BV Germania Wolfenbüttel lädt zum Spiel gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni (Anpfiff 22 Uhr) ein. Auch der Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg organisiert wie in früheren Turnieren große öffentliche Übertragungen.

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Die gelockerten Lärmregeln ermöglichen es mehr Fans, die Spiele gemeinsam in öffentlichen Räumen zu verfolgen. Die Kommunen haben nun bis zum 19. Juli Zeit, nächtliche Übertragungen zu genehmigen – vorausgesetzt, sie berücksichtigen sowohl die Fußball-Euphorie als auch das Ruhebedürfnis der Anwohner. Die Änderungen spiegeln den ungewöhnlichen Spielplan des Turniers wider, bei dem viele Partien erst lange nach Einbruch der Dunkelheit stattfinden.

Quelle