21 April 2026, 06:14

Warum der Karsamstag trotz religiöser Bedeutung kein Feiertag ist

Altmodische Osterpostkarte mit zwei Kindern in einem Ei umgeben von Hasen, mit Glückwünschen zum Osterfest.

Warum der Karsamstag trotz religiöser Bedeutung kein Feiertag ist

Karsamstag – ein Feiertag ohne arbeitsfreien Status

Der Karsamstag, der Tag vor Ostersonntag, markiert das Ende der Fastenzeit und ist von großer religiöser Bedeutung. Doch in Deutschland, Österreich und der Schweiz bleibt er ein ganz normaler Arbeitstag. Schulen und Kitas haben zwar wegen der Osterferien geschlossen, doch die meisten Büros arbeiten wie gewohnt weiter.

Der Tag trägt zwei Namen: In der theologischen Tradition heißt er Karsamstag, im allgemeinen Sprachgebrauch ist auch Ostersamstag geläufig. Sein Datum verschiebt sich jährlich, da es sich nach religiösen Berechnungen richtet, die an die Frühlings-Tagundnachtgleiche und den Mondzyklus geknüpft sind. 2026 fällt der Karsamstag auf den 4. April, Ostersonntag folgt am 5. April.

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In keinem deutschen Bundesland gilt der Karsamstag als gesetzlicher Feiertag. Einige Regionen empfehlen zwar eine besinnliche Atmosphäre, doch Arbeitnehmer müssen regulär zur Arbeit erscheinen – ein Anspruch auf Zuschläge oder freien Tag besteht nicht.

Ähnlich verhält es sich in Österreich und der Schweiz: Behörden haben geöffnet, und die meisten Menschen gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach. Lediglich Bildungseinrichtungen machen eine Pause über die Osterfeiertage.

Für die Mehrheit der Menschen in diesen Ländern verläuft der Karsamstag wie ein ganz normaler Wochentag. Schulen und Kindergärten bleiben zwar wegen der Ferien zu, doch Wirtschaft und öffentlicher Dienst laufen ohne Unterbrechung weiter. Die religiöse Bedeutung des Tages ändert nichts an seinem Status in Arbeitswelt oder offiziellen Kalendern.

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