Helmstedt schafft mit 90 Millionen Euro den Wandel nach dem Kohleausstieg
Theo KönigHelmstedt schafft mit 90 Millionen Euro den Wandel nach dem Kohleausstieg
Landkreis Helmstedt in Niedersachsen treibt wirtschaftlichen Wandel nach dem Braunkohleausstieg voran
Der Landkreis Helmstedt in Niedersachsen unternimmt große Schritte, um seine Wirtschaft umzugestalten und sich vom Braunkohleabbau zu verabschieden. Am Dienstag prüfte das Landeskabinett Pläne für die strukturelle Entwicklung der Region, die neue Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Stärkung der lokalen Gemeinschaften vorsehen. Bis zu 90 Millionen Euro an Bundesfördermitteln sollen diese Maßnahmen bis 2038 unterstützen.
Ein zentraler Baustein der Transformation ist ein neuer, auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Industriepark in der Nähe von Königslutter am Elm. Das Gelände soll Unternehmen anziehen und gleichzeitig die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region stärken. Gleichzeitig entsteht im Helmstedter Ortsteil Offleben ein sozialer Begegnungsort mit Nachbarschaftsversorgungszentrum, der als gemeinschaftlicher Treffpunkt dienen soll.
Die Region hat bereits Fortschritte beim Ausstieg aus der Kohle erzielt. Geförderte Gründungs- und Innovationsprogramme zeigen erste Erfolge. Weitere Projekte zur Stabilisierung der lokalen Wirtschaft und des sozialen Gefüges befinden sich derzeit in der Prüfung.
Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) betonte den vorbildlichen Umgang Helmstedts mit dem Strukturwandel. Der von der Bundesregierung geplante Kohleausstieg bis 2038 sieht gezielte Hilfen für betroffene Regionen vor, um langfristige Perspektiven zu sichern.
Der Landkreis Helmstedt erhält in den nächsten 15 Jahren bis zu 90 Millionen Euro an Transformationsmitteln. Neue Industrie- und Sozialprojekte sollen die durch den Braunkohleabbau verlorenen Arbeitsplätze ersetzen. Im Fokus steht der Aufbau einer nachhaltigen und wirtschaftlich starken Zukunft für die Region.






