08 April 2026, 08:24

Tarifeinigung im brandenburgischen Nahverkehr verhindert Oster-Streiks

Detailierte alte Karte von Brandenburg, Deutschland, die Straßen, Gebäude, Parks und Landmarken zeigt, mit begleitendem Text.

Tarifeinigung im brandenburgischen Nahverkehr verhindert Oster-Streiks

Ein neuer Tarifabschluss für kommunale Nahverkehrsbeschäftigte in Brandenburg

Nach monatelangen Verhandlungen haben sich die Tarifparteien auf einen neuen Lohnkompromiss für die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr Brandenburgs geeinigt. Damit werden weitere Streiks über Ostern verhindert. Die Gehälter der Mitarbeiter steigen in zwei Stufen über die nächsten 27 Monate.

Die Gespräche waren von Spannungen geprägt, immer wieder hatten Warnstreiks den Bus- und Straßenbahnverkehr in mehreren brandenburgischen Städten lahmgelegt. Teilweise fielen die Verbindungen bis zu zwei Tage aus, was zu erheblichen Beeinträchtigungen für Fahrgäste führte. Der Durchbruch gelang, als sich beide Seiten auf die endgültigen Konditionen eines Tarifvertrags verständigten.

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Ab dem 1. April 2026 steigen die Löhne um 3,2 Prozent, ein weiterer Anstieg um 2,5 Prozent folgt am 1. April 2027. Über den gesamten Zeitraum von 27 Monaten beträgt die Gesamtsteigerung 8,1 Prozent – im Schnitt 3,6 Prozent pro Jahr. Zudem gibt es eine einmalige Zahlung von 160 Euro für die ersten drei Monate.

Die Einigung sichert zu, dass es über Ostern keine weiteren Arbeitsniederlegungen geben wird. Sowohl Arbeitgeber als auch Gewerkschaften haben die Vereinbarung nun bestätigt, was für Stabilität in den lokalen Verkehrsnetzen sorgt.

Der neue Tarifvertrag garantiert den Beschäftigten im brandenburgischen Nahverkehr ein stetiges Lohnwachstum. Da Streiks über die Osterfeiertage ausgeschlossen sind, können Fahrgäste mit einem ungestörten Verkehrsangebot rechnen. Die Gesamtsteigerung von 8,1 Prozent wird in zwei Phasen über die kommenden zwei Jahre umgesetzt.

Quelle