19 June 2026, 00:18

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen

Nach Schaden am Wupperdam: CDU plädiert für proportionale Lösungen statt massiver Polizeieinsätze

Streit um Schutz des Wupper-Wehrs: CDU und SPD uneinig über Maßnahmen

Zwischen CDU und SPD ist eine Debatte über den Schutz des historischen Wupper-Wehrs in Wipperkotten entbrannt. Beide Parteien sind sich einig, dass der Standort und die umliegende Natur geschützt werden müssen. Doch wie dieser Schutz aussehen soll, darüber gehen die Meinungen deutlich auseinander.

Die SPD schlägt schärfere Maßnahmen vor, um das Wehr zu bewahren. In ihrem Antrag fordert sie unter anderem den Einsatz größerer Polizeieinheiten – sogar die stationäre Präsenz einer Bereitschaftspolizei wird in Erwägung gezogen. Die CDU übt scharfe Kritik an diesen Plänen.

Nina Wacker, Sprecherin der CDU-Fraktion, bezeichnete den SPD-Antrag als unverhältnismäßig. Die Vorschläge gingen ihrer Meinung nach weit über das vertretbare Maß hinaus. Die Partei kündigte an, den Antrag in der vorliegenden Form abzulehnen.

Auch die Idee einer dauerhaften Bereitschaftspolizei am Wehr lehnt die CDU als realitätsfremd ab. Der vorgeschlagene Polizeieinsatz sei unpraktikabel, so die Partei. Stattdessen setzt sie auf Aufklärung und die Einbindung der Besucher, um das Wehr zu schützen.

Trotz der Differenzen bewertet die CDU die laufende Zusammenarbeit zwischen Solingen, Leichlingen und dem Rheinisch-Bergischen Kreis positiv. Man hoffe auf einen Kompromiss, der Schutz und Verhältnismäßigkeit in Einklang bringt.

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Ziel von CDU und SPD bleibt es, das Wupper-Wehr zu erhalten. Doch die unterschiedlichen Ansätze machen weitere Gespräche notwendig. Die Entscheidung wird maßgeblich prägen, wie der historische Ort künftig geschützt wird.

Quelle