Sachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Theo KönigSachsen-Anhalt setzt auf internationale Fachkräfte gegen den Arbeitskräftemangel
Sachsen-Anhalt setzt zunehmend auf internationale Fachkräfte, um den langfristigen Arbeitskräftebedarf zu decken. In der Region hat sich die Zahl der ausländischen Beschäftigten in den vergangenen zehn Jahren stark erhöht – mittlerweile kommt fast jeder zehnte Arbeitnehmer aus dem Ausland.
Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten ausländischen Arbeitnehmer in Sachsen-Anhalt hat sich innerhalb eines Jahrzehnts vervierfacht. Die Anzahl der Unternehmen, die internationale Mitarbeiter einstellen, hat sich seit 2015 mehr als verdoppelt. Dennoch beschäftigt derzeit nur jedes vierte Unternehmen ausländische Fachkräfte, während fast drei Viertel darauf verzichten.
Vor allem größere Betriebe setzen vermehrt auf Arbeitskräfte aus dem Ausland. Zwischen 2020 und 2025 verzeichnet Sachsen-Anhalt im Osten Deutschlands das stärkste Wachstum bei der Beschäftigung von Ausländern. Markus Behrens, Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt–Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, betont, dass Zuwanderung unverzichtbar sei. Als Hauptgründe für diese Entwicklung nennt er den demografischen Wandel und den Fachkräftemangel.
Die Belegschaft in Sachsen-Anhalt wird immer internationaler. Der Trend zeigt die Bemühungen, Arbeitsmarktlücken durch die Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland zu schließen. Die anhaltende Zunahme in diesem Bereich deutet auf eine langfristige Strategie hin, um die wirtschaftliche Zukunft der Region zu sichern.






