07 April 2026, 12:18

S-Bahn Leipzig fährt ab 2026 mit mehr Verbindungen und neuer Linie S2-Strecke

Ein Bahnsteig mit einem "S-Bahn Stuttgart"-Schild und Logo an der Wand, Deckenleuchten und einigen Gegenständen auf der linken Seite des Bahnsteigs.

S-Bahn Leipzig fährt ab 2026 mit mehr Verbindungen und neuer Linie S2-Strecke

Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) hat Pläne zur Ausweitung des S-Bahn-Angebots in der Region genehmigt. Die Änderungen, die ab Dezember 2026 schrittweise eingeführt werden, sind eine Reaktion auf die steigenden Fahrgastzahlen, die mit dem Erfolg des Deutschlandtickets zusammenhängen. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt aus nicht genutzten Budgets, die ursprünglich für gestrichene Bauprojekte der DB InfraGO AG vorgesehen waren.

Die ZVNL-Versammlung gab grünes Licht für einen detaillierten Umsetzungsplan für den Fahrplan 2027–2030. Neben der Ausweitung der Verbindungen umfasst das Programm auch Verbesserungen der Barrierefreiheit sowie den Ausbau von Bike-and-Ride-Anlagen an wichtigen Bahnhöfen.

Die Linie S3 wird täglich zwei zusätzliche Rundfahrten zwischen Halle, Schkeuditz, dem City-Tunnel Leipzig (CTL) und Borna erhalten. Auf der S1 werden vier weitere Verbindungen die Strecke zwischen Leipzig Miltitzer Allee, dem CTL und Leipzig-Stötteritz bedienen. Auch die S4 wird ausgebaut: Hier gibt es zwei verlängerte Rundfahrten von Taucha nach Torgau sowie sechs zusätzliche Wochentagsverbindungen (drei am Wochenende) zwischen Torgau und Falkenberg.

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Weitere Verstärkungen umfassen einen neuen S4-Zug auf der Strecke Torgau–CTL–Wurzen sowie einen zusätzlichen S5-Zug zwischen Leipzig-Connewitz, dem CTL und Halle. Ab Dezember 2026 wird die Linie S2 über Leipzig-Connewitz hinaus verlängert und endet künftig in Markkleeberg-Gaschwitz.

Die Änderungen sollen die Kapazitäten auf stark frequentierten Strecken erhöhen und die Vernetzung in der Region verbessern. Die erweiterten Angebote zielen darauf ab, die wachsende Nachfrage zu bedienen und gleichzeitig bestehende Mittel zu nutzen, die aus verschobenen Infrastrukturprojekten umgeschichtet wurden. Alle Verbesserungen sind vorerst bis mindestens Dezember 2030 geplant.

Quelle