Münster und IHK stärken Ausbildung durch gemeinsame Prüfungsstandards
Die Bezirksregierung Münster und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen vertiefen ihre Zusammenarbeit in der beruflichen Ausbildung. Ziel dieser Partnerschaft ist es, Abläufe zu optimieren und die Standards für Auszubildende in der Region zu verbessern. Beide Institutionen haben vereinbart, ihre technischen und personellen Ressourcen zu bündeln, um die Effizienz zu steigern.
Die IHK Nord Westfalen ist für die Ausbildung in kaufmännischen und industriellen Berufen im Münsterland zuständig, während die Bezirksregierung Münster die berufliche Bildung im öffentlichen Sektor verantwortet. Im Rahmen ihrer Kooperation wird nun ein gemeinsamer Prüfungsausschuss eingerichtet, der einheitliche Bewertungsmaßstäbe für alle Auszubildenden sicherstellt.
Die Geschäftsstelle des neuen Ausschusses wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein. Durch die Zusammenlegung der Ressourcen entfällt die Notwendigkeit separater Prüfungsgremien. Diese Änderung soll die Verfahren für alle Beteiligten vereinfachen.
Ein besonderer Schwerpunkt bleibt die Berufsausbildung im Bereich Geoinformationstechnologie. Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker arbeiten mit modernen Werkzeugen, um raumbezogene Daten zu erfassen, zu verarbeiten und zu visualisieren. Diese Informationen unterstützen Aufgaben in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft und treiben die Digitalisierung voran.
Der gemeinsame Prüfungsausschuss wird in der gesamten Regierungsbezirk Münster einheitliche Standards anwenden. Die Bündelung der Ressourcen soll die Ausbildungsqualität erhöhen und Doppelstrukturen abbauen. Auszubildende in Bereichen wie der Geoinformationstechnologie werden von dem optimierten System profitieren.






