Maximilian Davis vereint 1920er-Charme mit moderner Eleganz für Ferragamo
Moritz FischerMaximilian Davis vereint 1920er-Charme mit moderner Eleganz für Ferragamo
Maximilian Davis präsentierte seine neueste Kollektion für Ferragamo bei einer Präsentation in Mailand. Der kreative Direktor ließ sich stark von den 1920er-Jahren inspirieren und griff die kühne, experimentierfreudige Haltung der Künstler jener Epoche auf. Seine Entwürfe vereinten Präzision und Eleganz – besonders deutlich in der Alltagsmode.
Als Inspirationsquellen diente ihm unter anderem Man Ray sowie die kubistische Bewegung. Ihr Einfluss zeigte sich in den Drucken, den gefalteten Konstruktionen und der gedeckten, erdigen Farbpalette. Patchwork spielte eine zentrale Rolle und erinnerte an die geschichtete Komplexität von Kunstcollagen.
Bei den Materialien setzte Davis auf bewusste Auswahl: Leinen verlieh den Stücken eine natürliche, haptische Qualität, während reichhaltige Wildleder- und Lederakzente für Tiefe sorgten – oft in Kombination mit anderen Stoffen. Die Kollektion balancierte zwischen modernen und vintage Elementen.
Zu den Highlights zählten zwei Flapper-Kleider – eines aus plissiertem Gold-Lamé, das andere mit metallischen Satin-Paneelen. Deutlich zurückhaltender fielen die Anklänge an die 1920er in bedruckten Plissee-Oberteilen, Röcken und Abendkleidern aus gewaschenem Samt aus. Ein schokoladenfarbener Bomberblouson sowie Herrenmäntel aus Nylon mit Lederbesatz rundeten die Kollektion ab.
Die Sammlung unterstrich Davises Fähigkeit, historische Einflüsse mit zeitgenössischem Design zu verbinden. Durch den Einsatz von Texturen, geschichteten Techniken und künstlerischen Bezügen festigte er die Ausrichtung von Ferragamo unter seiner Führung. Die Stücke versprechen sowohl Tragekomfort als auch eine Prise des eleganten Geistes der 1920er.






