Martina Stamm-Fibich wechselt von der SPD zur SBK als politische Leiterin
Moritz FischerMartina Stamm-Fibich wechselt von der SPD zur SBK als politische Leiterin
Martina Stamm-Fibich übernimmt eine neue Position als Leiterin der politischen Angelegenheiten bei der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse. Die Ernennung folgt auf ihre lange politische Karriere, in der sie sich schwerpunktmäßig mit Gesundheitspolitik und Patientenrechten beschäftigte. Ihre Erfahrungen in sowohl unternehmerischen als auch legislativen Bereichen sollen die Interessenvertretung der SBK für ihre Versicherten stärken.
Bevor Stamm-Fibich in die Politik ging, arbeitete sie bei Siemens in der Unternehmenskommunikation. Zudem war sie dort als hauptamtliche Vertreterin im Betriebsrat tätig. Dieser Hintergrund verschaffte ihr direkte Einblicke in Themen der betrieblichen Gesundheit und Versicherungsfragen.
Von 2013 bis 2025 vertrat sie die SPD im Bundestag. Dort war sie Mitglied im Gesundheitsausschuss und leitete später von 2021 bis 2025 den Petitionsausschuss. Als stellvertretende Vorsitzende von 2018 bis 2021 bearbeitete sie zentrale Eingaben, darunter 2021 eine zur Verbesserung der Versorgung von ME/CFS-Patienten und 2023 eine zur Stärkung der ambulanten medizinischen Versorgung.
Als patientenpolitische Sprecherin der SPD ab 2018 setzte sie sich mit Themen der gesetzlichen Krankenversicherung und der Gesundheitspolitik auseinander. Ihr legislativer Schwerpunkt lag oft auf dem Ausbau von Schutzrechten für Versicherte.
In ihrer neuen Funktion wird Stamm-Fibich die politische Strategie der SBK prägen. Sie wird sich mit Entscheidungsträgern auf Bundes- und Landesebene austauschen, mit dem Ziel, die Anliegen der Kassenmitglieder klar und lösungsorientiert in politische Debatten einzubringen.
Ihre kombinierten Erfahrungen in Unternehmenskommunikation, Arbeitnehmervertretung und Gesundheitspolitik werden die Interessenvertretung der SBK leiten. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht es, die Belange der Versicherten wirksam an die Politik zu vermitteln. Der Wechsel markiert für sie den Übergang von der legislativen Arbeit zur direkten politischen Gestaltung im Gesundheitsversicherungssektor.






