21 March 2026, 12:14

Lörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur für 2026

Internationaler Bildungswoche 2015 Plakat mit einer Gruppe von Menschen, die Schilder mit text halten

Lörrach investiert 182.500 Euro in Demokratieprojekte und Erinnerungskultur für 2026

Die Stadt Lörrach hat für das Jahr 2026 Fördergelder in Höhe von 182.500 Euro eingeworben, um Projekte zur demokratischen Bildung und Erinnerungskultur zu stärken. Das Geld fließt in ein breites Spektrum an Initiativen – von öffentlichen Veranstaltungen bis hin zur Modernisierung von Museumsausstellungen –, die sich allesamt mit der Vergangenheit und Gegenwart der Demokratie auseinandersetzen und die Bürgerinnen und Bürger einbeziehen sollen.

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Ein großer Teil der Mittel – 95.000 Euro – ist für den Lörracher Tag der Demokratie vorgesehen. Im Rahmen der Veranstaltung finden am 2. Oktober eine "Gala für alle" sowie die Lange Nacht der Demokratie statt. Bereits am 19. September wird der zentrale Aktionstag rund um das Alte Rathaus stattfinden.

Weitere 63.500 Euro sind für die Neugestaltung der Dauerausstellung im Dreiländermuseum eingeplant. Die Überarbeitung soll die Inhalte zur Demokratiegeschichte erweitern und für Besucherinnen und Besucher noch relevanter machen.

Zudem entsteht ein grafischer Roman über die Lörracher Revolution von 1848, der mit 24.000 Euro gefördert wird. Die Veröffentlichung im Herbst 2026 soll vor allem jüngeren Zielgruppen die historischen Ereignisse näherbringen. Ergänzt wird das Angebot durch eine neue Diskussionsreihe namens "Struve-Gespräche", die sich mit Themen wie Freiheit, Wohlstand und demokratischen Werten befasst.

In den vergangenen drei Jahren erhielten auch andere deutsche Städte wie Dresden, Leipzig, Rostock und Weimar ähnliche Fördermittel für Projekte zur demokratischen Bildung und Erinnerungskultur.

Die Gelder ermöglichen es Lörrach, sein Engagement in der demokratischen Bildungsarbeit durch Veranstaltungen, Ausstellungen und kreative Formate auszubauen. Die Initiativen zielen darauf ab, Geschichte erlebbar zu machen und die öffentliche Teilhabe an Debatten über Demokratie zu fördern.

Quelle