Lidl revolutioniert Werbung mit datengetriebenem Retail-Media-Ansatz
Moritz PetersLidl revolutioniert Werbung mit datengetriebenem Retail-Media-Ansatz
Lidl hat seine Retail-Media-Aktivitäten umstrukturiert, um Werbung nahtlos mit dem Einkaufserlebnis vor Ort und online zu verknüpfen. Mit diesem Schritt sollen Marken ihre Kunden gezielter ansprechen können, wenn diese kaufbereit sind. Sowohl Lidl als auch Kaufland – beide zur Schwarz Gruppe gehörend – setzen auf diesen neuen Ansatz, um Marketing direkt mit dem Verkauf zu verknüpfen.
Das überarbeitete System kombiniert anonymisierte Verkaufsdaten mit präziser Werbeplatzierung. Dadurch können Marken den Erfolg ihrer Kampagnen genauer messen und diese in Echtzeit anpassen. Das Filialnetz von Lidl umfasst rund 12.600 Geschäfte in 31 Ländern, darunter auch die Lidl-Plus-App und den Online-Shop.
Kaufland, die zweite große Handelsmarke der Gruppe, betreibt über 1.600 Filialen in acht Ländern, vor allem in Mittel- und Osteuropa. Die neue Struktur stellt sicher, dass Partner Kundinnen und Kunden über alle Kanäle hinweg erreichen – ohne Streuverluste.
Linus Hinzmann, Leiter Kundenbeziehungen bei Lidl International, bezeichnete die Neuausrichtung als "nächsten Schritt im Point-of-Sale-Marketing". Statt breiter Kampagnen erhalten Marken nun Einblicke auf Basis des tatsächlichen Kaufverhaltens. Ziel ist es, Marketingmaßnahmen in messbares Umsatzwachstum für die Partner von Lidl zu verwandeln.
Die neu aufgestellte Retail-Media-Plattform bietet Marken bessere Werkzeuge, um Shopper in entscheidenden Momenten zu erreichen. Durch die Nutzung von First-Party-Daten können Lidl und Kaufland zielgerichtete, effiziente Werbung anbieten. Partner werden mit der schrittweisen Einführung des Systems klarere Ergebnisse ihrer Kampagnen sehen.






