03 May 2026, 18:21

Kubicki will FDP mit neuem Schwung zurück an die Spitze führen

Karikatur eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde".

Kubicki will FDP mit neuem Schwung zurück an die Spitze führen

Wolfgang Kubicki, stellvertretender Vorsitzender der Freien Demokratischen Partei (FDP), erlebt wachsendes öffentliches Interesse an seiner Kandidatur für den Parteivorsitz. Er ist überzeugt, dass diese Aufmerksamkeit der Partei neuen Schwung verleiht. Viele betrachten die FDP mittlerweile als fähig zu einem Comeback – so zumindest Kubicki selbst.

Sein Ziel ist es, auf dem Bundesparteitag Ende Mai den FDP-Vorsitz zu übernehmen. Sein Wahlkampf hat die Sichtbarkeit der Partei in den vergangenen drei Wochen bereits gesteigert. Ein klares Etappenziel hat er gesetzt: Bis zum nächsten Mai muss die FDP in Umfragen deutlich über fünf Prozent liegen.

Den Spitznamen „der Klare“ weist Kubicki zurück – er spiegle nicht seine Persönlichkeit wider. Dennoch reagieren seine Zuhörer oft begeistert, weniger wegen der inhaltlichen Details seiner Reden als vielmehr wegen einer persönlichen Verbindung zu ihm.

Betont wird von ihm, dass es keinen Konflikt mit Henning Höne, dem FDP-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen, gebe. Stattdessen wolle er Hönes Aufstieg innerhalb der Partei fördern. Selbst seine Kritiker, so Kubicki, würden ihn irgendwann unterstützen – schlussendlich wolle doch jeder den Erfolg der FDP.

Politische Gegner und weite Teile der Medien sehen die FDP inzwischen als eine Partei im Aufwind. Kubickis Zuversicht in diese Entwicklung deutet darauf hin, dass sich das Blatt für die Liberalen wenden könnte.

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Sein Anlauf auf die Parteispitze fällt in eine Phase, in der die FDP wieder vermehrt Beachtung findet. Sein Fokus bleibt darauf gerichtet, die Umfragewerte der Partei zu steigern und die Mitglieder zu einen. Ob sich seine Strategie auszahlt, wird sich auf dem Bundesparteitag Ende Mai zeigen.

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