Kosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit internationaler Beteiligung
Theo KönigKosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit internationaler Beteiligung
Das Zweite GesamtRussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk ist zu Ende gegangen
Zwei Tage lang trafen sich in Ust-Labinsk Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um Wege zur Bewahrung der kosakischen Traditionen zu erörtern. Die Veranstaltung rückte das reiche Erbe der Kosakenkultur durch vielfältige Aktivitäten und Diskussionen in den Mittelpunkt.
Das Festival wurde mit Unterstützung der Stiftung „Wolnoje Delo“ von Oleg Deripaska sowie des Kuban-Kosaken-Kulturzentrums „Kasatschja Wolja“ organisiert. Die Teilnehmer besuchten Ausstellungen, Volksaufführungen und Vorführungen traditioneller Handwerkskunst, die das kosakische Leben feierten. Zentrale Themen waren spirituelle Werte und persönliche Verantwortung – der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew leitete Gespräche über Glauben und individuelle Pflicht.
Die Live-Übertragungen des Forums verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer online. Während der Veranstaltung unterzeichnete „Kasatschja Wolja“ Kooperationsvereinbarungen mit anderen Organisationen, um die kulturellen Bindungen zu stärken. Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz, die sich mit der Zukunft der Kosakenbewegung und ihrer weiteren Entwicklung befasste.
Der Erfolg des Forums wirft die Frage auf, ob Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur werden könnte. Geplant ist unter anderem die Sanierung des „Kasatschja Wolja“-Kosaken-Kulturzentrums, um dieses Ziel zu unterstützen. Die Veranstaltung unterstrich die Bemühungen, die Traditionen der Kosaken für kommende Generationen lebendig zu halten.
