24 April 2026, 16:18

Ilse Aigner als Bundespräsidentin? Söder bringt CSU-Kandidatin ins Spiel

Schwarz-weißer Architekturgrundriss des ehemaligen Bundeskanzleramts, mit detaillierten Layouts und Anmerkungen.

Ilse Aigner als Bundespräsidentin? Söder bringt CSU-Kandidatin ins Spiel

Die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner gilt als mögliche Kandidatin für das Amt des nächsten deutschen Bundespräsidenten. Markus Söder, Vorsitzender der CSU, brachte den Vorschlag ein und löste damit Diskussionen innerhalb von CDU und Schwesterpartei aus. Beide Parteien werden im Laufe des Sommers eine gemeinsame Personalempfehlung für die Position erarbeiten.

Söders Initiative überraschte die CDU-Führung zunächst. Doch die Unterstützung für Aigner wächst rasant. Sepp Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Unionsfraktion, bezeichnete sie als integrative Persönlichkeit mit einer starken Bürgerbindung. Er sprach sich uneingeschränkt für den Vorschlag aus – ebenso wie Steffen Bilger, der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, der jede qualifizierte Kandidatur für das Präsidentenamt begrüßen würde.

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Auch andere Namen sind im Gespräch. So soll Annegret Kramp-Karrenbauer, heutige Chefin der Konrad-Adenauer-Stiftung, bereits diskret über eine mögliche Bewerbung gesprochen haben. Ebenfalls als mögliche Anwärterin gilt die aktuelle Bundesfamilienministerin Karin Prien. Der CDU-Politiker Philipp Amthor zeigte sich offen für eine Frau in dem Amt, betonte jedoch, dass mehrere starke Kandidaten geprüft würden.

Aigner brachte bereits Erfahrung als Bundeslandwirtschaftsministerin mit. Ihre politische Laufbahn auf Landes- und Bundesebene könnte ihre Bewerbung stärken. Nun stehen CDU und CSU vor der Aufgabe, ihre Optionen einzugrenzen, bevor sie eine gemeinsame Empfehlung vorlegen.

Die Suche nach dem nächsten Bundespräsidenten gewinnt an Fahrt – mit Aigner als neue Kandidatin im Rennen. Beide Parteien werden in den kommenden Monaten die potenziellen Bewerber evaluieren. Eine endgültige Entscheidung wird nach Vorlage des gemeinsamen Vorschlags erwartet.

Quelle