Hagenbad verschärft Regeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern
Moritz PetersHagenbad verschärft Regeln nach tödlichen Ertrinkungsunfällen in Schwimmbädern
Die Hagenbad GmbH hat verschärfte Sicherheitsvorschriften für ihre Schwimmbäder angekündigt. Die neuen Regeln folgen zwei Ertrinkungsunfällen mit Kleinkindern im Westfalenbad in den vergangenen zwei Jahren. Ab dem 1. April gelten strengere Aufsichtspflichten in allen Hallenbädern Hagens.
Laut der aktualisierten Richtlinie müssen Kinder unter 10 Jahren nun von einer mindestens 16-jährigen Aufsichtsperson begleitet werden. Jede erwachsene Person darf höchstens zwei Kinder unter 10 gleichzeitig beaufsichtigen. Stichprobenartige Kontrollen sollen sicherstellen, dass die Besucher die Regeln einhalten.
Auch für Kinder zwischen 10 und 13 Jahren gibt es Einschränkungen: Ohne das Bronze-Schwimmabzeichen dürfen sie die Bäder nicht mehr allein betreten. Die Änderungen zielen darauf ab, Risiken zu verringern, nachdem im Westfalenbad zwei Kinder unter 7 Jahren bei getrennten Vorfällen ertrunken waren.
Um Familien zu unterstützen, erweitert das Westfalenbad sein Schwimmkursangebot. Zwölf Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder sowie 35 Kurse für Anfänger bis zum Silber-Schwimmabzeichen werden angeboten. Zudem veranstaltet die Hagenbad GmbH Sicherheitstagungen, bei denen Eltern und Kinder über Gefahren im Schwimmbad und richtiges Verhalten in Notfällen aufgeklärt werden.
Die neuen Maßnahmen treten am 1. April in allen Hagener Hallenbädern in Kraft. Aufsichtskontrollen, Schwimmkurse und Sicherheitsworkshops sind Teil der Initiative. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Schritte künftig weitere Unfälle verhindern werden.






