02 April 2026, 16:16

Frimmersdorf und Neurath planen lebendige Dorfzentren bis 2030

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets auf einem Blatt Papier mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails zu Gebäuden, Straßen und anderen Merkmalen.

Frimmersdorf und Neurath planen lebendige Dorfzentren bis 2030

Zwei Ortskerne in Nordrhein-Westfalen stehen im Rahmen des Projekts "Kraftwerksdörfer" vor umfassenden Aufwertungen. Im Mittelpunkt der Planung stehen die Neugestaltung des Kirchplatzes in Frimmersdorf sowie des Peter-Kauertz-Platzes in Neurath, um deren langfristige Attraktivität zu sichern. Planer, lokale Verantwortliche und Anwohner arbeiten Hand in Hand, um die Zukunft dieser zentralen öffentlichen Räume zu gestalten.

Das Aachener Büro MWM wurde beauftragt, detaillierte Entwürfe für beide Plätze zu entwickeln. Die Arbeiten basieren auf einer gründlichen Bestandsaufnahme, zu der Vermessungen und geotechnische Untersuchungen gehören. Ziel ist es, praktische und gemeindeorientierte Layouts zu schaffen, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht werden.

Der nächste Schritt sieht die Einbindung der Öffentlichkeit vor. Am 6. Februar 2026 um 17:30 Uhr findet in Frimmersdorf die dritte Dorfkonferenz statt, bei der verschiedene Gestaltungsvorschläge für die beiden Plätze vorgestellt und diskutiert werden. Dieser fortlaufende Dialog gilt als entscheidend für den Erfolg des Projekts.

Die Finanzierung bleibt ein zentraler Faktor. Ein förmlicher Förderantrag soll bis März 2026 eingereicht werden, der Baubeginn ist für Ende 2027 vorgesehen – vorausgesetzt, alle notwendigen Genehmigungen liegen vor. Zwar steht der genaue Zeitplan für die Bauarbeiten noch nicht fest, doch das Projekt bleibt auf Kurs für den geplanten Start.

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Die Initiative "Kraftwerksdörfer" schreitet mit klaren Meilensteinen voran. Anfang nächsten Jahres werden die Entwurfsplanungen präsentiert, und die Entscheidungen zur Finanzierung bestimmen, wann die Arbeiten beginnen können. Verläuft alles nach Plan, könnten die neu gestalteten Plätze bis zum Ende des Jahrzehnts zu lebendigen Mittelpunkten für beide Gemeinden werden.

Quelle