29 June 2026, 20:22

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt an Frauen und queeren Menschen

Freiburg startet Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt mit klarem Signal: "Nicht deine Schuld"

Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld“ gestartet. Die Initiative will die alltäglichen Erfahrungen von Misshandlung, denen Frauen, Kinder, queere und trans Personen in der Stadt ausgesetzt sind, gezielt angehen.

Gewalt zeigt sich in Freiburg in vielen Formen – von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitaler Gewalt und Übergriffen im öffentlichen Raum. Simone Thomas, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betonte, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für diese Problematik zu schärfen und in allen Bereichen Handlungsbereitschaft zu fördern.

Oberbürgermeister Martin Horn erklärte, die Kampagne solle Betroffene ermutigen, sich zu melden und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sämtliche Materialien verweisen auf spezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote in der Stadt.

Über 70 Fachstellen und Organisationen arbeiten als Partner an dem Projekt mit. Auch die Mekriba-Stiftung, die sich auf Prävention, Aufklärung und Opferschutz konzentriert, unterstützt die Initiative. Die Kampagne orientiert sich an der Istanbul-Konvention und setzt sich für systematische Maßnahmen gegen geschlechtsspezifische Gewalt sowie für bessere Schutzmechanismen für Betroffene ein.

Mit Plakaten, Social-Media-Inhalten und weiteren öffentlichen Aktionen wird die Botschaft in der gesamten Stadt verbreitet. Ziel ist es, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, Unterstützungsangebote bekannter zu machen und deutlich zu signalisieren: Solche Gewalt ist niemals hinnehmbar.

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Die Kampagne ist nun angelaufen und bietet klare Wegweiser zu Hilfsangeboten für alle, die betroffen sind. Damit unterstreicht Freiburg ihr Engagement, geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen und denen beizustehen, die sie erleben.

Quelle