Volkswagen plant radikale Kürzungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr
Moritz FischerVolkswagen plant radikale Kürzungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr
Volkswagen bereitet sich auf massive Stellenstreichungen vor, von denen bis zu 100.000 Mitarbeiter betroffen sein könnten. Die Aktie des Konzerns notiert derzeit mit einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,7 für das laufende Geschäftsjahr. Auf der Aufsichtsratssitzung am 9. Juli sollen die geplanten Kürzungen beraten werden.
Der Autobauer erwägt die Schließung von vier deutschen Werken, darunter die Standorte Hannover und Emden. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenderen Sparprogramms, das derzeit geprüft wird.
Betriebsräte und das Land Niedersachsen lehnen die Pläne entschieden ab. Ihr Widerstand erhöht den Druck im Vorfeld der anstehenden Aufsichtsratssitzung. Analysten prognostizieren für das kommende Jahr einen Gewinn pro Aktie von 24,21 Euro, bei einem aktuellen Aktienkurs von 72,54 Euro.
Der Aufsichtsrat wird die Stellenstreichungen am 9. Juli erörtern. Bis zu 100.000 Arbeitsplätze und mehrere Werke könnten betroffen sein. Das niedrige KGV und die erwarteten Gewinne unterstreichen die finanzielle Ausgangslage hinter den Vorschlägen.
