DWV setzt auf neuen Geschäftsführer für die Wasserstoff-Zukunft Deutschlands
Moritz PetersDWV setzt auf neuen Geschäftsführer für die Wasserstoff-Zukunft Deutschlands
Führungswechsel beim Deutschen Wasserstoffverband (DWV): Neue Besetzung und geplanter Abschied
Der Deutsche Wasserstoffverband (DWV) hat eine Umstrukturierung seiner Führung bekannt gegeben: Zwei Schlüsselpositionen werden neu besetzt, während ein langjähriger Verantwortlicher das Amt verlässt. Ab Mai 2026 übernimmt Andreas Kuhlmann die Geschäftsführung, während Dr. Bernd Pitschak den Verband im Juni des folgenden Jahres verlassen wird. Die Veränderungen fallen in eine Phase, in der der DWV seinen Einfluss auf die Wasserstoffpolitik und die Marktentwicklung ausbauen will.
Dr. Bernd Pitschak war im Oktober 2024 als Teil der doppelten Führungsspitze zum DWV gestoßen. Sein Ausscheiden zum 30. Juni 2026 erfolgt nach einer Übergangsphase, in der er die Aufgaben gemeinsam getragen hatte. Bereits am 1. November 2024 war Friederike Lassen in den Vorstand nachgerückt und hatte Werner Diwald abgelöst.
Andreas Kuhlmann wird am 1. Mai 2026 offiziell neuer Geschäftsführer des DWV. Der ausgebildete Physiker bringt Erfahrung aus dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments mit sowie aus seiner früheren Tätigkeit als Strategiechef beim Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Zuvor war er in der Unternehmensberatung Christ & Company im Bereich Corporate Strategy tätig.
Für seine Amtszeit hat Kuhlmann klare Ziele formuliert: die Beschleunigung von Wasserstoffprojekten, die Steigerung der Marktstabilität und die Durchsetzung stärkerer regulatorischer Rahmenbedingungen. Wasserstoff bezeichnete er als unverzichtbar für die Energiewende und den Klimaschutz. Der DWV, der über 140 Unternehmen und 350 Einzelmitglieder vertritt, will seine politische Reichweite erweitern, um die Interessen der Branche wirksamer zu vertreten.
Die personellen Wechsel im DWV spiegeln den Drang nach schnelleren Fortschritten in der Wasserstoffwirtschaft wider. Mit Kuhlmanns Amtsantritt will der Verband seine Position in politischen Debatten stärken. Sein Fokus auf Umsetzung und Regulierung wird die nächste strategische Phase des Verbandes prägen.






