23 April 2026, 22:17

Drakes Eisblock-Spektakel in Toronto sorgt für Chaos und Faszination

Ein Basketballspiel in einer großen Arena mit Zuschauern auf Sitzen und Stehplätzen, Tischen mit Laptops und Flaschen und einem Basketballkorb mit Anzeigebildschirm und Deckenbeleuchtung im Hintergrund.

Drakes Eisblock-Spektakel in Toronto sorgt für Chaos und Faszination

Drakes neueste Albumwerbung sorgt in Toronto für Aufsehen

Ein riesiger Eisblock tauchte auf einem Parkplatz im Stadtzentrum auf und verrät das Veröffentlichungsdatum seines kommenden Projekts. Doch seine früheren Marketingaktionen – darunter explosive Videodrehs und übelriechende NBA-Spielrequisiten – haben Anwohner und Behörden gleichermaßen verärgert.

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Der Eklat begann mit einer lauten Explosion während eines Videodrehs in einem Wohnviertel von North York. Anwohner berichteten von klirrenden Fenstern und dichtem Rauch, manche hielten das Ganze für einen Industrieunfall. Der Stadtrat James Pasternak kritisierte später, dass es keine Vorwarnung für die störenden Pyrotechnik-Einsätze in Wohngebieten gegeben habe.

Bei einem Spiel der Toronto Raptors verströmten Drakes maßgefertigte "Eismann"-Stühle – gestaltet wie schmelzendes Eis – einen starken chemischen Geruch in der Arena. Der Gestank war so durchdringend, dass die Organisatoren die Sitze mitten im Spiel entfernen mussten.

Dann materialisierte sich ein 7,5 Meter langer Eisblock auf einem Innenstadt-Parkplatz und zog Tausende Fans an. Viele versuchten, das Schmelzen mit Spitzhacken und Lötlampen zu beschleunigen. Schließlich griffen Feuerwehrleute ein, spülten die Konstruktion mit warmem Wasser ab und räumten aus Sicherheitsgründen das Gelände.

Unterdessen bereiten sich die Raptors auf die erste Runde der NBA-Playoffs 2026 gegen die Cleveland Cavaliers vor.

Drakes unkonventionelle Werbestrategien beherrschen zwar die Aufmerksamkeit Torontos, doch nicht ohne Folgen: Die Eisinstallation wurde von den Behörden abgebaut, während Anwohner weiterhin klarere Kommunikation über künftige Störungen fordern. Das einzige ungelöste Rätsel bleibt das Veröffentlichungsdatum des Albums.

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