Cybersicherheit wird für kleine Unternehmen in Mitteleuropa zum teuren Risiko
Emma KrausCybersicherheit wird für kleine Unternehmen in Mitteleuropa zum teuren Risiko
Ein neuer Bericht unterstreicht die hohen Kosten der Cybersicherheit für kleine Unternehmen in Mitteleuropa. Viele kämpfen mit häufigen Sicherheitsverletzungen und begrenzten Budgets für den Schutz. Die Ergebnisse zeigen eine Lücke bei der Besetzung dedizierter Sicherheitsverantwortlicher in diesen Firmen auf.
Im vergangenen Jahr waren vier von fünf kleinen Unternehmen in Mitteleuropa von einer Sicherheitslücke oder einem Datenleck betroffen. Mehr als drei Viertel verzeichneten Kosten von mindestens 250.000 US-Dollar pro Vorfall. Dennoch sind 90 Prozent der Unternehmen in der Region Kleinbetriebe – und kaum eines beschäftigt einen eigenen Sicherheitsbeauftragten.
Deutschland gibt nur 9,5 Prozent seines IT-Budgets für Cybersicherheit aus, der niedrigste Wert im Ländervergleich des Berichts. Die Einstellung eines hauptamtlichen Chief Information Security Officers (CISO) kann jährlich zwischen 250.000 und 400.000 US-Dollar kosten. Die Woodlands Advisory GmbH hat einen Rechner entwickelt, mit dem Unternehmen die Ausgaben für einen internen CISO mit denen für ein virtuelles CISO-Modell (vCISO) vergleichen können.
Die vCISO-Lösung bietet Zugang zu Fachwissen auf Führungsebene zu geringeren Kosten – zwischen 40.000 und 120.000 US-Dollar pro Jahr. Das Tool bewertet die Kosten anhand von Mitarbeiterzahl, Umsatz und benötigten Stunden.
Kleinunternehmen in Mitteleuropa tragen hohe Kosten durch Sicherheitsvorfälle, stellen aber selten eigenes Sicherheitspersonal ein. Das vCISO-Modell ermöglicht einen erschwinglicheren Zugang zu Expertenunterstützung. Der Rechner der Woodlands Advisory GmbH soll Unternehmen dabei helfen, fundierte Entscheidungen über ihre Ausgaben für Cybersicherheit zu treffen.






