Charlene White verteidigt Meghan Markle: "Giftige Besessenheit" mit der Herzogin muss enden
Moritz FischerCharlene White verteidigt Meghan Markle: "Giftige Besessenheit" mit der Herzogin muss enden
ITV-Moderatorin und Loose Women-Panelistin Charlene White verteidigt Herzogin von Sussex – und fordert respektvollere Debatten über Meghan Markle
White, die selbst immer wieder Ziel öffentlicher Kritik war, bezeichnete die unerbittliche Beobachtung der Herzogin als "giftige Besessenheit".
Seit ihrem Rückzug aus den königlichen Pflichten im Jahr 2020 bleibt Meghan eine polarisierende Figur. Die Diskussionen über ihre Medienpräsenz, geschäftlichen Unternehmungen und das angespannte Verhältnis zur Königsfamilie dominieren weiterhin die Schlagzeilen.
White gab offen zu, nicht zu verstehen, warum Menschen so vehemente Meinungen über jemanden haben, den sie nie persönlich kennengelernt haben. Sie verglich die öffentliche Fixierung auf die Herzogin mit einem "zerstörerischen Volkssport", bei dem Kritik oft jede sachliche Auseinandersetzung überlagert. Zwar habe sie selbst gelernt, mit Gegenwind umzugehen – etwa nach Forderungen, sie zu entlassen, weil sie 2020 im Fernsehen keinen Mohnblumen-Anhänger zum Remembrance Day trug –, doch die ständige Negativität hinterlasse dennoch Spuren.
Die Kritik an der Herzogin von Sussex nahm besonders nach ihrem Interview mit Oprah Winfrey 2021 zu, in dem sie Rassismusvorwürfe gegen das Königshaus erhob. Umfragen zeigen, dass ihre Beliebtheit in Großbritannien von etwa 40 Prozent im Jahr 2020 auf unter 20 Prozent bis 2025 sank. In sozialen Medien bleibt die Debatte gespalten: Während Unterstützer auf strukturellen Rassismus verweisen, werfen ihr Gegner Arroganz vor. Aktuelle Kontroversen – etwa der Start ihrer Lifestyle-Marke und der Netflix-Deal – schüren die Gräben weiter.
Whites Äußerungen erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem sie nach einer Auszeit zur Trauerbewältigung nach dem Suizid ihres Vaters in ihren Beruf zurückkehrt. Offener als viele andere spricht sie über die Priorisierung ihrer psychischen Gesundheit – ein Ansatz, den sie auch auf den Umgang der Medien mit Personen des öffentlichen Lebens wie der Herzogin übertragen sieht.
Mit ihrer Haltung steht die Moderatorin nicht allein: Schon zuvor hatte der ITV-Nachrichtenanchor Tom Bradby, der Prinz Harry für dessen Memoiren Spare interviewte, die Herzogin in Schutz genommen. Damit reiht er sich in die wachsende Zahl von Medienvertretern ein, die die Härte der Angriffe hinterfragen.
Whites Stellungnahme unterstreicht die anhaltende öffentliche Beobachtung der Herzogin von Sussex – fünf Jahre nach ihrem Rückzug aus dem Königshaus. Ihr Appell für mehr Ausgewogenheit in der Debatte spiegelt eine grundsätzliche Sorge wider: die Folgen eines schonungslosen öffentlichen Urteils. Die Herzogin selbst bewegt sich derweil in einem Umfeld, in dem ihre Projekte und Statements stets neue Kontroversen auslösen.






