21 April 2026, 16:28

Braunschweiger Klimaproteste fordern rasche Energiewende bis 2035

Eine Gruppe von Menschen mit Masken hält ein Transparent mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Braunschweiger Klimaproteste fordern rasche Energiewende bis 2035

Klimaschutzaktivisten in Braunschweig beteiligen sich an bundesweiten Protesten für schnelleren Ausbau erneuerbarer Energien

Die lokale Gruppe von Fridays for Future in Braunschweig hat sich mit einem Streik an den landesweiten Demonstrationen in Berlin, Hamburg, Köln und München beteiligt. Ihre Forderung ist eindeutig: Deutschland muss bis 2035 vollständig auf erneuerbare Energien umsteigen.

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Die Proteste richten sich mit scharfer Kritik gegen die aktuelle Energiepolitik. Niko Schoss, Sprecher von Fridays for Future Braunschweig, warf Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vor, die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Brennstoffen zu ignorieren. Als Beleg für die Risiken importierter Energieträger verwies er auf die jüngsten Preisschwankungen bei Gas, ausgelöst durch die Spannungen im Iran.

Alexander Dammmeier, ein weiterer Aktivist der Gruppe, betonte zwar die bereits erzielten Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien – im vergangenen Jahr deckten Ökostromquellen 62 Prozent des deutschen Strombedarfs. Gleichzeitig warnte er jedoch, dass Reiches Politik diese Entwicklungen zunichtemachen könnte. Nach Ansicht Dammmeiers schade der aktuelle Kurs Verbrauchern, Unternehmen und der Umwelt gleichermaßen.

Die Bewegung argumentiert, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien zahlreiche Vorteile mit sich bringe: sinkende Kosten, geringere Abhängigkeit von Energieimporten und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die Technologien seien bereits vorhanden – es fehle lediglich am politischen Willen, so die Aktivisten.

Der Streik in Braunschweig erhöht den Druck auf die Politik, die Energiewende zu beschleunigen. Angesichts der wachsenden Protestbewegung in den großen Städten wird die Forderung nach einem fossilen Deutschland bis 2035 immer lauter. Die Organisatoren betonen, dass dieser Schritt die Emissionen senken, die Preise stabilisieren und die lokale Beschäftigung stärken würde.

Quelle