26 April 2026, 08:16

Bergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei Wirtschaftsreformen und klarere Industriepolitik

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Bergische IHK fordert in Berlin mehr Tempo bei Wirtschaftsreformen und klarere Industriepolitik

Vertreter der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben diese Woche ihre Sorgen nach Berlin getragen. Dort trafen sie sich mit führenden Politikern, um auf die Herausforderungen der regionalen Wirtschaft aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen der dringende Bedarf an wirtschaftlichen Reformen und eine klarere Industriepolitik.

Die von IHK-Präsident Henner Pasch angeführte Delegation kam mit Stefan Rouenhoff, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, sowie lokalen Bundestagsabgeordneten zusammen. Beide Seiten räumten die schwierige wirtschaftliche Lage ein und analysierten kritisch die aktuellen sowie geplanten Regierungsmaßnahmen.

Pasch betonte die zentrale Rolle mittelständischer Industriebetriebe für die deutsche Wirtschaft und den sozialen Zusammenhalt. Gleichzeitig kritisierte Vizepräsident Andreas Groß den Mangel an Entschlossenheit und Transparenz bei der Ausarbeitung einer nationalen Industriestrategie. Seiner Ansicht nach behindere das Zögern der Politik notwendige Veränderungen.

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Ein weiterer IHK-Vizepräsident, Roman Diederichs, forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Gesetzgebern. Er appellierte an die Politiker, bei der Entwicklung von Lösungen stärker auf die Wirtschaft zu hören. Am Ende der Gespräche verpflichteten sich alle Beteiligten, den Dialog konstruktiv und ergebnisoffen fortzuführen.

Das Treffen bestätigte den gemeinsamen Willen zur Reform. Ob es tatsächlich Fortschritte gibt, hängt nun davon ab, wie zügig die Pläne umgesetzt werden. Die IHK und die politischen Verantwortlichen vereinbarten, den Austausch künftig regelmäßig fortzusetzen.

Quelle