15 April 2026, 08:14

Zwei Feuerwehren fusionieren zu "Hasenwinkel" – Rettung vor der Schließung

Feuerwehrleute löschen ein Gebäudebrand mit einem Schlauch auf dem Boden, Schuppen und Bäume sind im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel sichtbar.

Zwei Feuerwehren fusionieren zu "Hasenwinkel" – Rettung vor der Schließung

Die Freiwilligen Feuerwehren in Rennau und Rottorf werden zu einer gemeinsamen Einheit unter dem Namen Freiwillige Feuerwehr Hasenwinkel fusioniert. Der Beschluss wurde vom Rat der Samtgemeinde Grasleben gebilligt. Beide Standorte standen vor einer möglichen Schließung, da die Personalstärke die gesetzlichen Mindestanforderungen unterschritten hatte.

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Ziel der Zusammenlegung ist es, ein drängendes Problem zu lösen: Beide Feuerwehren verfügten über zu wenig Einsatzkräfte, um die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen. Ohne Gegenmaßnahmen hätte dies die Auflösung der Standorte zur Folge gehabt. Der Rat hat nun zugesichert, beide Standorte im Rahmen der neuen Struktur weiter zu betreiben.

Bürgermeister Gero Janze begrüßte die Einigung als positiven Schritt für den lokalen Brandschutz. Gleichzeitig würdigte er die Ernennung von Christin Bilz zur stellvertretenden Ortsbrandmeisterin der Freiwilligen Feuerwehr Ahmstorf. Sie wird das Amt zum Jahresende von Christian Fohlert übernehmen.

Nikolas Müller bleibt weiterhin stellvertretender Ortsbrandmeister der Einheit Rottorf und wird diese Funktion auch in der neuen Feuerwehr Hasenwinkel ausüben. Zudem genehmigte der Rat den Verkauf des TSF-W-Löschfahrzeugs aus Rennau und dessen Ersatz durch ein Mannschaftstransportfahrzeug.

Nun soll ein detailliertes Fusionierungskonzept erarbeitet werden. Die Zusammenlegung soll bis zum 1. Januar 2027 abgeschlossen sein.

Die Fusion sichert die Zukunft beider Standorte und behebt gleichzeitig den Personalmangel. Rennaus Löschfahrzeug wird modernisiert, und die Führungspositionen sind besetzt. Der Übergang soll Anfang 2027 abgeschlossen sein, um den Brandschutz in der Region langfristig zu gewährleisten.

Quelle