15 May 2026, 18:18

Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – schmerzhafte Umstrukturierung für die Zukunft

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, mit Gebäuden, Grünflächen, Straßen und Infrastruktur, beschriftet mit "Bell Europe" unten.

Zeiss streicht bis zu 1.000 Jobs – schmerzhafte Umstrukturierung für die Zukunft

Der deutsche Technologiekonzern Zeiss hat Pläne bekannt gegeben, in den nächsten drei Jahren weltweit bis zu 1.000 Arbeitsplätze abzubauen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer nachlassenden Marktlage und rückläufiger Umsätze in zentralen Geschäftsbereichen. Konzernchef Andreas Pecher bezeichnete die Entscheidung als „schmerzhaft, aber unvermeidbar“ für die langfristige Stabilität des Unternehmens.

Die Stellenstreichungen folgen auf einen Umsatzrückgang von 5,7 Prozent in den Kernsparten von Zeiss – darunter Augenheilkunde und chirurgische Mikroskope – im ersten Halbjahr 2026. Die Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec treibt die Umstrukturierung voran, um die Profitabilität zu steigern und das Wachstum anzukurbeln.

Um die Abläufe effizienter zu gestalten, wird Zeiss Teile seines Geschäfts in Länder mit niedrigeren Kosten verlagern. Zudem werden wenig rentable Produkte mit schwachen Gewinnmargen schrittweise vom Markt genommen. Das Restrukturierungsprogramm soll bis zu 150 Millionen Euro kosten.

Pecher betonte, dass die Einschnitte notwendig seien, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten. Ziel sei es, die finanzielle Position zu stärken und sich gleichzeitig an die veränderten Marktanforderungen anzupassen.

Weltweit werden bis zu 1.000 Mitarbeiter in den kommenden drei Jahren von den Stellenstreichungen betroffen sein. Im Mittelpunkt der Umstrukturierung stehen Kosteneffizienz und Produktoptimierung, um die Zukunft von Zeiss zu sichern. Trotz der erheblichen finanziellen und operativen Herausforderungen plant das Unternehmen, die Veränderungen konsequent umzusetzen.

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