10 April 2026, 20:14

Wie die taz ihr Erbe für die Zukunft sichert – ohne Kompromisse

Gelblicher alter Zeitungsartikel mit 'Crédit Communal de France' in fetter schwarzer Schrift.

Wie die taz ihr Erbe für die Zukunft sichert – ohne Kompromisse

Die taz veröffentlicht seit fast 40 Jahren unabhängigen Journalismus. 1979 gegründet, sollte sie ursprünglich weniger als ein Jahr überdauern – doch sie widerlegte alle Prognosen und ist bis heute erfolgreich. Nun blickt die Zeitung nach vorn und überlegt, wie sie ihr Erbe für kommende Generationen bewahren kann.

Von Anfang an machte sich die taz einen Namen mit mutigem Journalismus und dem Engagement für gesellschaftlichen Wandel. Trotz ihrer langen Geschichte bleibt die Zeitung ihren ursprünglichen Werten treu, stellt sich aber gleichzeitig neuen Herausforderungen. Heute sucht sie nach Wegen, ihr Überleben zu sichern, ohne dabei ihre genossenschaftliche Struktur aufzugeben.

Die Zeitung wirbt nicht dafür, dass Anteilseigner ihre Anteile an Kinder oder Erben weitergeben. Stattdessen will sie die Eigentumsverhältnisse demokratisch gestalten und verhindern, dass sich zu viele Anteile in wenigen Händen konzentrieren. Um ihre Mission zu stärken, bietet die taz ihren Unterstützer:innen drei Möglichkeiten, über ihr Leben hinaus beizutragen.

Eine Option ist die direkte Vermächtnisübertragung von Genossenschaftsanteilen an die Zeitung. Eine weitere besteht darin, der taz ein finanzielles Legat zu hinterlassen. Als dritte Möglichkeit kann die taz Panter Stiftung in der Nachlassplanung als Begünstigte eingesetzt werden. Die Stiftung selbst fördert junge Journalist:innen, finanziert kritische Berichterstattung und unterstützt weltweit verfolgte Medienarbeiter:innen.

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Die taz vermeidet es zudem, große Anteile intern zu halten, da dies ihre demokratischen Grundsätze untergraben könnte. Stattdessen verlässt sie sich auf die Großzügigkeit ihrer Gemeinschaft, um Unabhängigkeit zu wahren und die nächste Generation investigativer Recherchen zu fördern.

Der Fokus der Zeitung hat sich von bloßem Überleben hin zu langfristiger Nachhaltigkeit verschoben. Indem sie klare Wege aufzeigt, ihre Zukunft zu unterstützen, will die taz ihr genossenschaftliches Modell und ihre unabhängige Stimme schützen. Die taz Panter Stiftung wird ihre Arbeit fortsetzen und dafür sorgen, dass kritischer Journalismus und Pressefreiheit auch in den kommenden Jahrzehnten stark bleiben.

Quelle