13 June 2026, 14:11

Weihenstephan setzt auf KI-gesteuerte Ladelösung für Elektro-Lkw in Freising

Weihenstephan eröffnet Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw

Weihenstephan setzt auf KI-gesteuerte Ladelösung für Elektro-Lkw in Freising

Die Staatsbrauerei Weihenstephan hat einen bedeutenden Schritt in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen unternommen. Das Unternehmen hat sich mit Delta Charge zusammengetan, um in Freising ein mit KI gesteuertes Lade- und Energiedepot für Elektro-Lkw zu eröffnen. Damit gehört die Brauerei zu den ersten großen deutschen Brauereien, die ein solches System einführen.

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Das Depot verfügt über zwei deckenmontierte Schnellladestationen, die jeweils eine Leistung von 150 kW liefern. Ein modulares Batteriespeichersystem unterstützt sie, das zunächst mit 125 kW Leistung und einer Kapazität von 257 kWh startet, sich aber auf bis zu 375 kW und 771 kWh ausbauen lässt. Der Speicher ist mit der 380-kWp-Solaranlage der Brauerei verbunden, sodass die Ladeinfrastruktur vor Ort mit Solarstrom betrieben werden kann.

Ein KI-gesteuertes Steuerungssystem regelt die Energieverteilung zwischen den Solarmodulen, dem Batteriespeicher und den Ladestationen. Dadurch verringert sich die Abhängigkeit vom Stromnetz, und Spitzenlasten werden reduziert. Das Projekt ist skalierbar konzipiert und lässt sich so auch für andere logistische und industrielle Anwendungen anpassen, während gewerbliche Flotten schrittweise elektrifiziert werden.

Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte von Weihenstephan ist ein zentraler Bestandteil der Dekarbonisierungsstrategie des Unternehmens. Das neue Depot fördert umweltfreundlichere Betriebsabläufe und zeigt gleichzeitig, dass fortschrittliche Ladelösungen für den Schwerlastverkehr machbar sind. Die Flexibilität des Systems ermöglicht zudem eine spätere Erweiterung, sobald die Nachfrage steigt.

Quelle