09 May 2026, 04:11

Warum Berlins Rolltreppen-Regel für hitzige Diskussionen sorgt

Eine Treppe in einer U-Bahn-Station mit einem 'Reise, wenn du wagst' Schild oben, flankiert von Geländern und U-Bahn-Stationswänden im Hintergrund.

Warum Berlins Rolltreppen-Regel für hitzige Diskussionen sorgt

Berlins Rolltreppen folgen einer ungeschriebenen Regel: Stehen rechts, gehen links. Dieses einfache System sorgt dafür, dass alles flüssig bleibt – besonders für diejenigen, die es eilig haben. Doch wenn sich jemand nicht daran hält, steigt die Frustration schnell.

In einer hektischen Stadt wie Berlin zählt jede Minute. Viele nutzen Rolltreppen, um schneller voranzukommen, und erwarten, dass die linke Seite für Fußgänger freibleibt. Das Problem entsteht, wenn „Linkssteher“ die schnelle Spur blockieren und andere zum Bremsen oder Umgehen zwingen.

David Grunwald geht in seiner Kolumne Hit der Woche bei Schlager Radio diesem Phänomen nach. Er betont, wie das Missachten der Regel den Verkehrsfluss stört – vor allem in Stoßzeiten. Für effizienzgewohnte Berliner kann eine blockierte Rolltreppenspur wie eine kleine, aber unnötige Verzögerung wirken.

Die Tradition, rechts zu stehen und links zu gehen, hält die Stadt in Bewegung. Wird sie ignoriert, entstehen zwar nur kleine, aber spürbare Störungen. Grunwalds Beitrag erinnert daran, dass kleine Höflichkeiten den Alltag für alle reibungsloser machen.

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