10 June 2026, 04:16

VW-Chef Müller unter Verdacht: Marktmanipulation im Diesel-Skandal?

VW-Chef Müller bestreitet Marktmanipulationsvorwürfe

VW-Chef Müller unter Verdacht: Marktmanipulation im Diesel-Skandal?

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller steht unter Verdacht der mutmaßlichen Marktmanipulation in Zusammenhang mit dem Diesel-Abgasskandal. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft, ob Müller und zwei weitere Führungskräfte der Porsche SE Aktionäre nicht rechtzeitig informiert haben. Müller bestreitet jede persönliche Schuld in dem Fall.

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Vorwurf, die Porsche SE habe wichtige Informationen zum Abgasskandal verzögert an Investoren weitergegeben. Müller betont, das Unternehmen habe alle gesetzlichen Vorgaben für Finanzmitteilungen erfüllt. Er fordert eine zügige Klärung der Vorwürfe, um die Unsicherheit innerhalb des Volkswagen-Konzerns zu verringern.

Müllers aktueller Vertrag als Vorstandsvorsitzender läuft noch bis Mitte 2020, und es gibt derzeit keine Bestrebungen, ihn vorzeitig zu ersetzen. Dennoch hat Volkswagen intern bereits Gespräche über mögliche Nachfolger aufgenommen. Müller hat deutlich gemacht, dass er sich einen internen Kandidaten für die Nachfolge wünscht, ohne jedoch konkrete Namen zu nennen.

Der Skandal setzt die Führungsetage von Volkswagen weiter unter Druck. Müller konzentriert sich darauf, das Unternehmen zu stabilisieren, während das juristische Verfahren läuft.

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Das Ergebnis der Ermittlungen könnte weitreichende Folgen für die Führung und Unternehmensführung von Volkswagen haben. Müllers Zukunft als Konzernchef hängt von den Erkenntnissen ab, wobei vor 2020 keine Veränderungen erwartet werden. Das Unternehmen beobachtet die Entwicklung genau, während die Diskussionen über die Nachfolge voranschreiten.

Quelle