VSG Altglienicke feiert historischen DFB-Pokal-Einzug nach Nervenkitzel-Finale
Emma KrausVSG Altglienicke feiert historischen DFB-Pokal-Einzug nach Nervenkitzel-Finale
VSG Altglienicke sichert sich historischen DFB-Pokal-Einzug nach dramatischem Berliner Pokalfinale gegen BFC Dynamo
In einem packenden Finale des Berliner Landespokals setzte sich VSG Altglienicke nach einem 1:1 nach 90 Minuten in der Verlängerung mit dem entscheidenden Treffer von Jonas Nietfeld durch und qualifizierte sich damit erstmals für den DFB-Pokal. Der Sieg war hart erkämpft – die Mannschaft von Altglienicke musste den Großteil der Partie in Unterzahl bestreiten.
Die Altglienicker dominierten die erste Halbzeit, kontrollierten das Spielgeschehen und kreierten mehrere Torchancen. Doch als sie auf zehn Mann reduziert wurden, änderte sich die Dynamik: Fortan waren sie gezwungen, sich vor allem defensiv zu behaupten. Trotz des Rückschlags hielt Torhüter Luis Maria Zwick sein Team mit einer entscheidenden Parade im Elfmeterschießen und mehreren späten Rettungsaktionen im Spiel. Später gestand er, die Partie sei „eine zermürbende Nacht“ gewesen, bezeichnete den Triumph aber als einen „herrlichen Tag“.
Da es nach 90 Minuten 1:1 stand, musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Jonas Nietfeld traf schließlich zum Siegtreffer und besiegelte damit Altglienicke den Einzug in die erste Runde des DFB-Pokals. Sportdirektor Torsten Mattuschka, der die nervenaufreibende Partie mit den Worten „das war fast wie Sterben“ beschrieb, lobte die mentale Stärke seiner Mannschaft. Er betonte, man habe über weite Strecken das bessere Team dargestellt und den Sieg verdient.
Mattuschka verriet zudem, dass er einen Teil der Siegeseuphorie verpasst habe, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Wettbewerb zu unterstützen. Mit Blick auf die Auslosung der ersten DFB-Pokal-Runde äußerte er die Hoffnung auf ein prestigeträchtiges Los gegen einen Traditionsverein wie Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Die Qualifikation für den DFB-Pokal ist ein historischer Moment für den Verein. Dank Zwicks Heldentaten im Tor und Nietfelds spätdramatischem Treffer steht Altglienicke nun in der ersten Hauptrunde – und könnte dort auf einen der Top-Klubs Deutschlands treffen. Die Mannschaft wird sich nun auf ein mögliches Duell gegen einen der großen Namen des deutschen Fußballs vorbereiten.






