18 March 2026, 06:15

Vom Machismo-Symbol zum Stilstatement: Warum der Schnurrbart zurück ist

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Männern mit Schnurrbärten, die verschiedene Gesichtsausdrücke zeigen, begleitet von Text.

Ist der Schnurrbart jetzt in Mode oder nicht? - Vom Machismo-Symbol zum Stilstatement: Warum der Schnurrbart zurück ist

Der Schnurrbart erlebt ein kräftiges Comeback. In den vergangenen drei bis vier Jahren hat er stark an Beliebtheit gewonnen – Stars wie Leonardo DiCaprio und Timothée Chalamet präsentierten den Look bei prominenten Veranstaltungen. Einst als Symbol für altmodischen Machismo gesehen, steht er heute für persönlichen Stil und Selbstausdruck, unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Der Wandel begann in den frühen 2000er-Jahren mit der Hipster-Bewegung, der Craft-Beer-Kultur und der Renaissance traditioneller Barbierläden. Prominente wie Brad Pitt und Ryan Gosling halfen, den Trend in den Mainstream zu tragen. Mit der Zeit legte der Schnurrbart veraltete Klischees ab und wurde zu einem Statement für Individualität – befördert durch die wachsende Akzeptanz der LGBTQ+-Community und fluide Geschlechterrollen.

Bei den Oscars 2026 rückte die Gesichtsbehaarung in den Mittelpunkt. DiCaprios markanter Schnurrbart dominierte die Schlagzeilen und inspirierte zahlreiche Online-Hommagen. Chalamet entschied sich für einen zarten Bleistiftschnurrbart, während Ethan Hawke einen Henri-quatre-Ziegenbart trug, der den Mund rahmte. Andere Stars wie Ewan McGregor und Michael B. Jordan setzten auf Vollbärte und Anker-Schnitte – ein Beweis für die Vielseitigkeit des Trends.

Abseits des roten Teppichs haben auch Popstars wie Benson Boone den Look übernommen und seine Anziehungskraft verstärkt. Selbst Pedro Pascals seltener glatt rasierter Auftritt sorgte für Gesprächsstoff und zeigte, wie tief die Gesichtsbehaarung in der modernen Kultur verankert ist. Harry Styles, bekannt für seine ständig wechselnden Styling-Entscheidungen, pendelt weiterhin zwischen Stoppeln und glatter Haut – als Teil seines wandelbaren Images.

Der Schnurrbart ist längst kein Relikt oder Klischee mehr. Seine wachsende Popularität spiegelt größere Veränderungen in Mode, Identität und Selbstausdruck wider. Mit Stars und Influencern als Vorbildern hat er sich fest in der zeitgenössischen Kultur zurückerobert.

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