11 April 2026, 14:17

VdK-Chefin Bentele lehnt Kürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung strikt ab

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

VdK-Chefin Bentele lehnt Kürzungen bei der gesetzlichen Krankenversicherung strikt ab

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, hat sich gegen geplante Kürzungen bei den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgesprochen. Ihre Stellungnahme erfolgt vor der Bekanntgabe von 60 Sparmaßnahmen durch die Gesundheitsfinanzkommission am kommenden Montag. Bentele betont, dass Reformen keinesfalls zu Lasten der Versicherten gehen dürften.

Bentele lehnte mehrere der vorgeschlagenen Änderungen entschieden ab. Sie sprach sich gegen höhere Zuzahlungen für Medikamente sowie die Wiedereinführung von Praxisgebühren aus. Die VdK-Chefin warnte zudem davor, die beitragsfreie Familienversicherung abzuschaffen – dies wäre ihrer Ansicht nach eine versteckte Beitragserhöhung.

Statt Leistungen zu stürzen, fordert sie strukturelle Reformen, die Einnahmen und Ausgaben in Einklang bringen, ohne die Versorgungsqualität zu beeinträchtigen. Zu ihren Vorschlägen gehören die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze sowie die Ausweitung der beitragspflichtigen Einnahmearten. Zudem regte sie an, dass Leistungserbringer vorübergehend auf Ausgabensteigerungen verzichten.

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Der VdK erwartet von den Kommissionsvorschlägen eine Entlastung der Beitragszahler. Bentele machte jedoch deutlich, dass Veränderungen das System der gesetzlichen Krankenversicherung nicht schwächen dürften. Sie argumentierte zudem, dass der Bund gesellschaftliche Aufgaben, die derzeit von der Krankenversicherung getragen werden, selbst übernehmen solle.

Am Montag wird die Gesundheitsfinanzkommission ihre vollständige Liste der Maßnahmen vorlegen. Benteles Position unterstreicht die Sorge vor möglichen Leistungskürzungen für Patientinnen und Patienten. Ihre Vorschläge zielen auf eine gerechtere Finanzierung ab – statt die Unterstützung für diejenigen zu verringern, die auf die gesetzliche Krankenversicherung angewiesen sind.

Quelle