16 March 2026, 12:24

Vandalismus im Karlsruher Zoo: Affenhaus beschmiert und Tiergehege verwüstet

Ein Miniatur-Modell eines Zoos mit zahlreichen Menschen, verschiedenen Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen sowie einer Wand im Hintergrund und Text am unteren Rand.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalismus im Karlsruher Zoo: Affenhaus beschmiert und Tiergehege verwüstet

Vandalismus im Karlsruher Zoo: Unbekannte verwüsten Tiergehege und beschmieren Affenhaus

In der Nacht auf Samstag ist der Zoologische Garten Karlsruhe Ziel von Vandalen geworden. Die Tat hinterlässt das Pflegepersonal fassungslos, während die Polizei nach Tätern und Motiven fahndet. Die Angreifer warfen Müll in Tiergehege und besprühten das Affenhaus mit Graffiti. Die Behörden werten nun Überwachungsaufnahmen aus und bitten Zeugen, sich zu melden.

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags. Die Täter drangen in den Zoo ein und verteilten Abfall in mehreren Tierbereichen. Zerrissene Schilder, Plastikflaschen und Einwegbesteck wurden in den Becken der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären entdeckt.

Besonders schwer getroffen hat es das Affenhaus: Die Wände wurden mit Eiscreme beschmiert, und in einem der Gehege fand sich Holzbesteck. Die Zoomitglieder zeigen sich tief bestürzt und wütend über den Angriff. Sie warnen, dass Tiere auch dann keine sofort sichtbaren Stresssymptome zeigen könnten, wenn sie schädliche Gegenstände verschluckt oder Verletzungen davongetragen haben.

Wie die Vandalen auf das Zoogelände gelangt sind, ist noch unklar. Bisher gibt es keine Verdächtigen, und die Ermittler durchforsten Sicherheitsaufnahmen nach Hinweisen. Es könnte mehrere Tage dauern, bis feststeht, ob Tiere durch das Verschlucken von Abfall zu Schaden gekommen sind.

Der Zoo räumt unterdessen die Verwüstungen weg und beobachtet die Tiere genau auf mögliche Verletzungen oder Krankheitsanzeichen. Die Polizei sucht weiter nach den Verantwortlichen und ruft jeden, der sachdienliche Hinweise hat, zur Mithilfe auf. Das volle Ausmaß der Schäden – und die Folgen für die Tiere – sind noch nicht absehbar.

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