13 June 2026, 14:11

Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 25 Prozent

Kampf gegen Schulschließungen im südlichen Wartburgkreis - Schulamt zuständig

Unterrichtsausfälle in Westthüringen erreichen alarmierende 25 Prozent

Sekundarschulen in Westthüringen kämpfen mit wachsendem Problem ausgefallener Unterrichtsstunden

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Ein aktueller Bericht zeigt, dass an einigen Schulen im Westen Thüringens mehr als ein Viertel des Unterrichts ohne Ersatz ausfiel. Die Landesregierung hat das Problem erkannt und steht nun unter Handlungsdruck.

Besonders betroffen ist die Staatliche Regelschule Dermbach, wo im Frühjahrstrimester 25,7 Prozent der Stunden ausfielen. Die Erste Gemeindeschule Bad Salzungen folgte mit 24,2 Prozent ausgefallenem Unterricht im selben Zeitraum – im Herbst 2025 lag die Quote dort sogar bei 36,4 Prozent. Auch die Regelschule Geisa verzeichnete erhebliche Ausfälle: 21,2 Prozent der Stunden fielen im Frühjahr aus, besonders in den Fächern Englisch, Mathematik und Sport.

Die Landesregierung räumt das Ausmaß der Probleme ein und verweist auf Gegenmaßnahmen wie verbesserte Personalgewinnung und die Einstellung von Vertretungskräften. Dennoch bleiben die meisten ausgefallenen Stunden unkompensiert – mit der Folge, dass Schüler:innen wertvolle Lernzeit verlieren und die verbleibenden Lehrkräfte zusätzlich belastet werden.

Martin Henkel (CDU) fordert die Staatliche Schulamt Westthüringen zu schnellem Handeln auf. Er verlangt spürbare Verbesserungen noch vor Beginn des neuen Schuljahres und warnt, dass die Lücken im Personal nicht länger zu Lasten der Schüler:innen gehen dürften.

Obwohl die Landesregierung erste Schritte eingeleitet hat, bleibt die Ausfallquote hoch. Schulen wie die Rhön-Ulstertal-Schule in Geisa und weitere Einrichtungen in der Region sind weiterhin stark betroffen. Die Verantwortlichen sehen sich nun mit der Forderung konfrontiert, bis zum Start des neuen Schuljahres konkrete Lösungen vorzulegen.

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