15 April 2026, 06:24

Uniper setzt auf Windenergie: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Balkendiagramm, das die Leistungskapazität von Windkraftanlagen (blaue Linie) und Solarmodulen (rote Linie) im Zeitverlauf vergleicht, mit der Beschriftung "Wind- und Solarenergie-Leistungskapazität".

Uniper setzt auf Windenergie: Langfristiger PPA mit Wolfenbüttel unterzeichnet

Uniper hat mit den Stadtwerken Wolfenbüttel einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) für die Lieferung von Onshore-Windenergie abgeschlossen. Die Vereinbarung unterstützt den Wandel des Unternehmens hin zu Klimaneutralität. Gleichzeitig zeigen die allgemeinen Marktbedingungen steigende Kosten und einen verschärften Wettbewerb im Bereich der erneuerbaren Energien.

Im Rahmen des neuen Abkommens wird Uniper Strom aus seinen Onshore-Windparks direkt an das kommunale Versorgungsunternehmen liefern. Diese Partnerschaft ist Teil der Strategie des Energiekonzerns, langfristig Klimaneutralität zu erreichen.

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Auf dem breiten Markt sind die Ölpreise deutlich gestiegen, während die Renditen zehnjähriger deutscher Staatsanleihen ein 15-Jahres-Hoch erreicht haben. Diese finanziellen Belastungen fallen mit einer zunehmenden Konkurrenz im Sektor der erneuerbaren Energien zusammen.

Die Uniper-Aktie schloss am Freitag bei 38,60 Euro und blieb damit unter ihrem 52-Wochen-Höchststand von 46,75 Euro. Dennoch haben sich die Aktien des Unternehmens seit Januar um etwa 14,9 % erholt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt derzeit bei 53,8, was auf eine moderate Marktstimmung hindeutet.

Der PPA mit den Stadtwerken Wolfenbüttel festigt Unipers Position im Bereich der erneuerbaren Energien. Angesichts hoher Ölpreise und gestiegener Anleiherenditen unterstreicht die Fokussierung des Unternehmens auf Windkraft einen strategischen Schritt hin zu nachhaltigen Geschäftsmodellen. Die Vereinbarung spiegelt zudem den anhaltenden Trend zu saubereren Energielösungen in Deutschland wider.

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