20 April 2026, 20:19

Ulm bleibt Fairtrade-Stadt – Engagement für ethischen Konsum wird belohnt

Eine große Menschenmenge marschiert auf einer Straße mit Zelten, Bäumen, Pfählen, Lichtern und einer Statue entlang, während im Hintergrund Gebäude, Wolken und Festballons zu sehen sind.

Ulm bleibt Fairtrade-Stadt – Engagement für ethischen Konsum wird belohnt

Ulm wurde erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet, nachdem es alle geforderten Kriterien erfüllt hat. Die Stadt trug diesen Titel erstmals 2014 und hat ihn nun für weitere zwei Jahre gesichert. Lokale Verantwortliche und Aktivist:innen begrüßen die Verlängerung als Zeichen anhaltenden Engagements.

Die Entscheidung folgt einer Prüfung, die bestätigte, dass Ulm die fünf zentralen Anforderungen der Fairtrade-Towns-Kampagne erfüllt. Die Unterstützung für fairen Handel ist tief verwurzelt – Unternehmen, Schulen und Gemeinschaftsgruppen leisten hier wichtige Beiträge. Oberbürgermeister Martin Ansbacher lobte die gemeinsame Anstrengung hinter diesem Erfolg.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Fairtrade-Aktivitäten in Ulm beschränken sich nicht auf Lebensmittel und Getränke. Das ganze Jahr über finden Veranstaltungen zu nachhaltiger Mode und verantwortungsvoller Produktion statt. Organisiert werden sie von Fashion Revolution Ulm/Neu-Ulm, einem Netzwerk lokaler Einrichtungen und Unternehmen. Die Initiative ist Teil der übergeordneten Fairtrade-Towns-Kampagne; das vollständige Programm ist online einsehbar.

Das Engagement der Stadt für fairen Handel wächst stetig, seit sie vor einem Jahrzehnt erstmals zertifiziert wurde. Regelmäßige Workshops, Märkte und Aufklärungskampagnen halten das Thema präsent. Die Verantwortlichen betonen, dass die erneute Auszeichnung Ulms langfristigen Ansatz für ethischen Konsum widerspiegelt.

Mit der zweijährigen Verlängerung wird Ulm fairen Handel weiterhin in verschiedenen Bereichen fördern. Die Fashion-Revolution-Veranstaltungen bleiben ein zentraler Bestandteil und regen die Bürger:innen dazu an, kritisch über die Herkunft ihrer Kleidung nachzudenken. Der Status der Stadt eröffnet zudem neue Möglichkeiten für Kooperationen mit ethischen Marken und Kampagnen.

Quelle