24 May 2026, 16:21

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballprofi zerstörte

Ehemaliger Fußball-Star spricht mit Schülern über seine Alkoholsucht

Uli Borowka packt aus: Wie Alkoholsucht sein Leben als Fußballprofi zerstörte

Ehemaliger Bundesliga-Profi Uli Borowka spricht vor Schülern über seine Alkoholsucht

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Der frühere Bundesliga-Fußballer Uli Borowka hat kürzlich vor 350 Schülern in Salzgitter über seinen Kampf gegen die Alkoholsucht gesprochen. Die Veranstaltung, die für mehr Bewusstsein im Umgang mit Suchtmittelmissbrauch werben sollte, bot dem Ex-Profi eine Plattform, um offen über seine Abgründe und den Weg zurück ins Leben zu berichten. Lokale Schulen und Unterstützungseinrichtungen hatten sich zusammengeschlossen, um die Diskussion zu ermöglichen.

Borowka richtete sich an Neunt- und Zehntklässler der Gottfried-Linke-Realschule und des Kranich-Gymnasiums. Er las Passagen aus seinem Buch „Vollgas: Mein Doppelleben als Fußballprofi“ vor und schilderte, wie die Sucht seine Karriere und seine Familie zerstörte. Der ehemalige Verteidiger verschonte die Zuhörer nicht mit schonungslosen Schilderungen – er beschrieb schonungslos, wie der Alkohol sein Leben an den Rand des Abgrunds trieb.

Die Schüler gingen direkt mit Borowka ins Gespräch: Sie fragten nach seinen Trinkgewohnheiten, den Herausforderungen des Entzugs und wie er heute die Vaterrolle meistert. Er ermahnte sie, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und gesündere Wege im Umgang mit Stress zu finden.

Veranstaltet wurde die Aktion vom AWO-Regionalverband Braunschweig, unterstützt von den Migrationsbürgerdiensten Salzgitter, dem Präventionsrat sowie dem Verein SuPer-Salzgitter e.V. Finanzielle Förderung kam von der BKK Salzgitter und der BKK Public. Vor Ort war zudem die AWO-Salto-Suchtberatung präsent und bot Betroffenen Hilfsangebote an.

Borowkas Botschaft an die Jugendlichen war klar: Sucht birgt enorme Risiken, und Selbstreflexion ist der erste Schritt in ein Leben ohne Abhängigkeit. Die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Gesundheitsträgern und lokalen Initiativen sorgte dafür, dass die Veranstaltung eine breite Wirkung entfalten konnte. Für alle, die Unterstützung im Umgang mit Suchtproblemen suchen, bleiben Beratungsstellen weiterhin erreichbar.

Quelle