15 March 2026, 08:13

SPD stürzt in Baden-Württemberg auf historisches Tief von 5,5 Prozent ab

Eine Deutschlandkarte mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

5.5 Prozent: Das schlechteste Ergebnis aller Zeiten für die SPD - SPD stürzt in Baden-Württemberg auf historisches Tief von 5,5 Prozent ab

Die SPD hat bei einer Landtagswahl in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands ihr schlechtestes Ergebnis aller Zeiten eingefahren. In Baden-Württemberg kam die einst dominierende politische Kraft nur noch auf 5,5 Prozent der Stimmen – ein historischer Tiefstand.

Das Abschneiden der SPD in Baden-Württemberg markiert einen drastischen Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren. 2001 hatte die Partei noch 33,3 Prozent der Stimmen gehalten, doch die Unterstützung schmolz bis 2016 auf 12,7 Prozent zusammen. Das diesjährige Ergebnis liegt fast bei der Hälfte des Werts von 2021 (11,0 Prozent) und setzt damit einen neuen Negativrekord.

Die 5,5 Prozent unterbieten zudem das bisherige schlechteste Ergebnis der SPD von 6,1 Prozent in Thüringen. Einstellige Ergebnisse sind für die Partei mittlerweile in Bundesländern wie Sachsen, Bayern und Sachsen-Anhalt keine Seltenheit mehr.

Auf Bundesebene spiegelt sich der Abwärtstrend wider: Bei der vorgezogenen Bundestagswahl im vergangenen Jahr fiel die SPD auf 16,4 Prozent – ein Rückgang gegenüber den 25,71 Prozent von 2021. Der Schwund zeigt sich konsequent bei Wahlen auf Landes- wie auf Bundesebene.

Das jüngste Ergebnis festigt die Krise der SPD in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Mit einer Unterstützung auf beispiellos niedrigem Niveau steht die Partei vor einer schwierigen Aufgabe, ihren politischen Einfluss zurückzugewinnen. Der Trend spiegelt breitere Verschiebungen in den Wählerpräferenzen in mehreren deutschen Bundesländern wider.

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