10 June 2026, 18:35

SPD-Spitzenkandidat Krach plant Solidaritätsabgabe für Superreiche bis 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

SPD-Spitzenkandidat Krach plant Solidaritätsabgabe für Superreiche bis 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat einen neuen Steuerplan vorgelegt. Er schlägt die Einführung einer fünfprozentigen „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ für Spitzenverdiener vor. Mit diesem Schritt sollen die wachsende Ungleichheit bekämpft und wichtige Sozialprogramme finanziert werden.

Die geplante Abgabe würde für Einzelpersonen mit einem Einkommen von über 300.000 Euro und für verheiratete Paare mit einem gemeinsamen Einkommen von über 500.000 Euro gelten. Sie soll bis 2030 erhoben werden. Die Einnahmen fließen direkt in Bildung und Familienförderung.

Krach argumentiert, dass die Abgabe Spielraum für breitere Steuersenkungen schaffen werde. Zudem hofft er, damit die öffentliche Unterstützung für anstehende Sozialreformen zu stärken. Sein Plan folgt auf Kritik an Sparmaßnahmen, die seiner Ansicht nach besonders vulnerable Gruppen wie Alleinerziehende, Rentner und Studierende ungerecht belasten.

Als Begründung verweist er auf die steigende Vermögensungleichheit in Deutschland. Studien belegen eine wachsende Zahl von Superreichen, was seine Position untermauert. Krach äußerte zudem Besorgnis, dass es der SPD zunehmend schwerfalle, den Nutzen der sozialen Demokratie zu vermitteln – wie aktuelle Wahlergebnisse und Umfragen zeigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Solidaritätsabgabe soll bis 2030 gelten. Ihre Einführung zielt darauf ab, das Vertrauen in den Reformprozess wiederherzustellen. Die eingenommenen Mittel kommen Bildung und Familien zugute und entlasten gleichzeitig einkommensschwächere Haushalte.

Quelle