24 May 2026, 02:14

SPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und scharfe Konfrontation

SPD-Vizechefin Midyatli: Albig ist mit AfD-Kooperationsvorschlag völlig verkehrt

SPD-Politikerin Midyatlı fordert AfD-Verbot und scharfe Konfrontation

Serpil Midyatlı, stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, hat die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) scharf angegriffen. Die Partei bezeichnete sie als „unmenschlich und demokratiefeindlich“ und kündigte an, sich ihrem Einfluss mit aller Entschlossenheit entgegenzustellen.

Ihre Äußerungen erfolgten als Reaktion auf einen Vorschlag des ehemaligen schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD), der eine Erkundung von Minderheitsregierungen mit Duldung der AfD ins Spiel gebracht hatte. Midyatlı kritisierte Albigs Idee vehement und argumentierte, jede Zusammenarbeit mit der AfD untergrabe demokratische Werte. Die Partei stelle eine direkte Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands dar, betonte sie.

Doch Midyatlı ging es nicht nur um Kritik an Albigs Haltung – sie forderte konkrete Konsequenzen. Die SPD-Politikerin verlangte eine sofortige Prüfung, ob die AfD verfassungskonform handle, und ging noch einen Schritt weiter: Die Partei gehöre verboten.

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Mit Nachdruck bekräftigte Midyatlı, sie werde die AfD „immer und überall“ als Sozialdemokratin bekämpfen. Ihre Aussagen deuten auf eine zunehmende Härte innerhalb der SPD gegenüber jedem Dialog mit der rechtspopulistischen Kraft hin.

Der Streit offenbart tiefe Gräben in der Frage, wie mit dem wachsenden politischen Einfluss der AfD umzugehen ist. Midyatlıs Forderungen nach einer Verfassungsprüfung und einem Parteiverbot setzen einen konfrontativen Ton. Nun steht die SPD unter Druck, ihre Haltung zu möglichen Bündnissen mit der extremen Rechten klar zu definieren.

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