14 April 2026, 06:16

Spahn fordert Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zur Entlastung der Bürger

Eine Karte von Europa, die die EU-Mehrwertsteuersätze für 2014 mit Prozentangaben und Text anzeigt.

Spahn fordert Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel zur Entlastung der Bürger

Jens Spahn, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat vorgeschlagen, die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel abzuschaffen. Mit diesem Schritt soll die finanzielle Belastung einkommensschwacher Haushalte gemildert werden, während die Inflation weiter steigt. Derzeit unterliegen lebenswichtige Lebensmittel in Deutschland einem Steuersatz von sieben Prozent.

Spahn argumentierte, dass der Wegfall dieser Steuer wie ein sozialer Ausgleich wirken würde. Er verwies darauf, dass einkommensschwache Familien einen größeren Teil ihres Einkommens für tägliche Grundbedürfnisse wie Nahrungsmittel ausgeben müssten – die Reform käme daher gezielt als Entlastung an. Der Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der die steigende Inflation die Haushaltsbudgets belastet. Spahn führte die Preisanstiege auf den Konflikt im Iran und die explodierenden Ölpreise zurück. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel könnte seiner Meinung nach helfen, diese Belastungen abzufedern.

Ein weiteres Argument für den Plan ist die Frage der Gerechtigkeit. Spahn wies darauf hin, dass Mieten – eine weitere existenzielle Ausgabe – bereits von der Mehrwertsteuer befreit seien. Eine Ausweitung dieses Prinzips auf Grundnahrungsmittel würde für mehr Kohärenz in der Steuerpolitik sorgen.

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Die Koalition prüft derzeit verschiedene Optionen für eine Mehrwertsteuerreform. Eine der diskutierten Ideen sieht vor, den allgemeinen Mehrwertsteuersatz anzuheben, um den Bundeshaushalt auszugleichen. Eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus. Sobald die internen Beratungen abgeschlossen sind, werden Vertreter der Regierung weitere Details bekannt geben.

Spahn präsentierte den Vorschlag einer Nullsteuer auf Grundnahrungsmittel als Teil eines umfassenderen Unterstützungspakets. Ziel sei es, kurzfristige Entlastung zu schaffen und gleichzeitig die langfristige Haushaltsstabilität zu sichern. Die Regierung erwägt den Plan neben anderen steuerlichen Anpassungen. Sollte er umgesetzt werden, würden sich die Lebensmittelkosten für Millionen Haushalte direkt verringern. Das Ergebnis hängt von weiteren Verhandlungen innerhalb der Koalition ab.

Quelle